Minus 1,4 kg als Radfahrer und Jogger ?!?!

Es läuft und fährt sich gut derzeit.

Trotz eines opulenten Ess- und Trinkangebotes mit Grillen, Hochzeitsschmaus und Brunch am Wochenende, welches ich auch dankend und reichlich annahm kam die Waage heute nicht über 94,5 kg. Super!

Ob es an der Radtour zur Arbeit lag (2 x 15,5 km mit fiesen Steigungen auf dem Rückweg) oder dem gestrigen 10 km Lauf in 6:14 min/km, mir egal. Habe zwar gestern Abend zum Ende hin sehr gelitten, denn der Radmuskelkater war wohl irgendwie noch versteckt vorhanden und machten die 10.000 m doch beschwerlicher wie gehofft. Aber egal, das Ergebnis zählt(e).

Habe seit Freitag auch keine Diätkost mehr eingeworfen. Mal schauen, ob ich ggf. eine Mahlzeit doch noch 1-2 Wochen damit ersetze.

Geplant ist Donnerstag etwas Sport, entweder als Fußballspieler oder danach noch eine Runde joggen. Mal schauen. Freitag dann mit dem Rad wieder zur Arbeit. Nachmittags wird wieder gegrillt, da lasse ich dann die schlechten Beilagen mal einfach weg. Am Samstag/Sonntag noch mal eine Runde joggen und den Dönerladen bzw. die Pommessbude links liegen lassen. Montag wieder mit dem Rad und Dienstag joggen. Wenn ich das so durchhalte sollte zum Sommerferienbeginn (bei uns 23.07.) die U90 geschafft sein.

Was ich merke: Ich konnte Montag super schlafen und war am Dienstagmorgen ausgeruht und fit wie noch nie. Ob es am Radfahren lag? Werde es mal genauer beobachten.

Außerdem habe ich nach der Joggingrunde keinen Hunger mehr, aber soll mich auch nicht stören. Ergo ging es gestern ohne Abendessen ins Bett. Auch das werde ich weiterhin beobachten.

Alles auf Anfang?

Gewicht: 112 kg – plus 2,7 seit letzter Woche und so viel wie zum Start des Duells. Hä?

Ich habe weder großartig geschlemmt noch “gesündigt”. Das zeigt mir: sofern es nicht deutlich und nachvollziehbar abwärts geht, sind die gemessenen Werte alle nur eine Kombination von Wasserverlust sowie Schwankungen der Waage (mittags zeigte sie nur noch 111,3 kg – aber ich wiege mich immer zur gleichen Zeit mittwochs nach dem Aufstehen) und Erdstrahlen.

Und es zeigt noch etwas: allein durch Umstellung der Ernährung kann ich meinen Körper nicht dazu bringen, an die Reserven zu gehen. Außer ich würde deutlich weniger essen, wobei er wahrscheinlich noch mehr auf Sparflamme schaltet und bei einer größeren Nahrungsaufnahme Papa Yoyo zuschlägt (wie ja jetzt auch). Also muss ich mich mit der Bewegung beschäftigen.

Umsonst war es dennoch nicht, denn noch nie habe ich mich über einen längeren Zeitraum so bewusst mit dem, was ich esse und wie ich mich bewege, beschäftigt. Dazu trägt sicher auch die Apple Watch bei. Doch das ist eine andere Geschichte, die nächstes Mal erzählt wird.

1,9 kg in einer Woche; hoffentlich nicht nur Wasser …

Seit letzter Woche habe ich die Variante “bäh” erfolgreich angewendet. Mit einem Diätdrink der Firma mit dem R vorweg versuche ich 3 mal täglich statt Essen mir die Dinge zu geben, die ich brauche. Laut Internetrecherche ist das für den Beginn und für kurze Zeit (max. 2-3 Wochen) auch geeignet, wenn man dann halt bei der Umstellung nicht wieder Pommer-Mayo Currywurst en masse vertilgt. Das ähnliche Produkt mit dem A vorweg war mir im Verhältnis dafür zu teuer, hat aber einen höheren Eiweißanteil. Ich hoffe, es geht auch damit. Zusätzlich nehme ich pro Tag noch eine Kapsel pflanzliches Omega-3 (1.000 mg).

Und ja, ich sündige auch zwischendurch, aber keine Schokolade oder so: Mal eine Scheibe Käse, um einen anderen Geschmack im Mund zu haben gönne ich mir oder die Scheibe Schinkenwurst. Zwei alkoholfreie Radler sind dann auch noch mal genommen worden, aber bislang waren diese ‘Aussetzer’ überschaubar.

Am Wochenende stehen aber 2 Events an, die mich sicherlich etwas zurückwerfen werden: Eine Silberhochzeit mit bestem Essen und Alkohol, tags darauf Brunch mit den Nachbarn. Aber dem werde ich versuchen mit einer anschließenden Sportsession am Abend entgegenzuwirken. Denn … ich bin auch wieder angefangen zu joggen:

25.05.2015; 7.25 km; 48m:58s ( 8.9 km/h, 6:45 Min/km, Pulsmesser vergessen)
31.05.2015; 6.00 km; 35m:59s (10.0 km/h, 6:00 Min/km, 158 Durchschnittspuls)
07.06.2015; 10.00 km; 64m:22s ( 9.3 km/h, 6:26 Min/km, 163 Durchschnittspuls)

Heute Abend steht auch wieder ein denke mal 10 km Lauf an, mal schauen wie es mit weniger Kilos auf den Rippen geht.

Ich merke am Bauch die ersten Veränderungen, die Hose sitzt auch schon etwas lockerer.

Ich nutze auch bei der Arbeit einen Steh-Schreibtisch und arbeite dort den ganzen Tag im stehen. Selbst Besprechungen mit Kollegen und/oder Kunden werden (auf Nachfrage) gerne stehend erledigt. Verkürzt die Zeit und man reduziert sich auf das wesentliche Thema. Mir gefällt es. Brauche nur mal andere Schuhe, denn die ‘Lackschuhe’ werden doch nach 8 Stunden stehend etwas unangenehm am Fuß.

Ich zähle wieder Kalorien

Man muss schon eine ganze Weile zurückblättern (oder die Suchfunktion benutzen) um in diesem Abnehmblog das Wort Kalorien zu finden. Vor mehr als zwei Jahren wurde es zum letzten mal erwähnt. Dabei ist es mit dem Abnehmen doch so: es kommt auf die Energie-Bilanz an – wie viel Energie (in Form von Nahrung – also Kalorien) nehme ich zu mir, und wie viel Energie verbrauche ich. Hierbei sprechen wir von Grundumsatz und Leistungsumsatz. Vom Prinzip her ist das ganz einfach Physik, wenn auch im Zusammenhang mit dem Abnehmen oft umgeben von vielerlei Mythen wie “Hungermodus” oder “Fettverbrennungs-Puls”.  In diesem Zusammenhang möchte ich Euch übrigens das kurzweilige Buch “Mach das! Die ultimative Physik des Abnehmens” von Martin Apolin empfehlen (via Holgi – ScienceBlogs-Rezension von Florian Freistätter).

Ich berichtete ja bereits, dass ich meinen Energieverbrauch durch zusätzliche Bewegung nach oben schrauben konnte. Doch über den Energie-Input, also, die gegessenen Kalorien hatte ich mir zuletzt wenig bis gar keine Gedanken gemacht. Natürlich war mir schon klar, dass Bier oder Schnitzel mit Pommes keine kalorienarme Kost sind. Doch unter dem Strich fischte ich im Trüben, was meinen Energie-Input betraf. Deshalb habe ich nun – auf Anregung aus dem engsten Familienkreis ;-) – einmal damit begonnen, die gegessenen Kalorien zu protokollieren. Die Nahrungsmittel-Datenbank fddb.info erleichtert diese Sache übrigens sehr, entsprechende Apps erlauben für viele Lebensmittel gar das Einscannen des EAN-Codes auf der Verpackung. Der Rest wird – so weit möglich – abgewogen oder im schlimmsten Fall eben näherungsweise geschätzt. Und ich muss schon sagen: wenn man die Auswirkungen  einer Tüte Chips oder eines weiteren getrunkenen Biers auf den Kalorieninput sieht, verkneift man sie sich vielleicht doch das eine oder andere mal. Bier mir hat es (in den letzten Tagen) jedenfalls recht gut funktioniert.

gaaaanz langsam…

in kleinen, winzig kleinen, 300g-Schritten geht es abwärts. Aber, und das ist die Hauptsache, es geht abwärts. Yeah!.

Und das ganz ohne Gewaltdiät oder ausuferndem Sportprogramm. Das ging aber ja auch in den vorherigen Duellen schief. Da kam es dann gehäuft zu Heißhungerattacken, die alles zunichte machten. Also lieber wieder das ganz simple, aber erfolgreiche Ursprungskonzept aus den allerersten Duellen: weniger futtern und möglichst zwischendurch Naschen vermeiden.

Ich kauf mir nix

Gewicht in dieser Woche: 109,3 kg – minus 0,5 seit letzter Woche.

Für meinem Weg nach unten verfolge ich eine Strategie, zu der gehört: keine zusätzlichen Süßigkeiten oder Knabbereien. Wenn es sich nicht vermeiden lässt, dann gesündere Ersatzstoffe, etwa Nüsse statt Chips oder Trockenobst statt Gummibärchen.

Am einfachsten ist es nach meiner Erfahrung jedoch, gar nichts zu kaufen. Denn was nicht da ist, kann ich auch nicht essen. Wir haben keinen Kiosk um die Ecke, so dass ich das auch nicht so einfach umgehen kann. Und so groß ist das Verlangen doch nicht, den längeren Weg dafür auf sich zu nehmen und es doch zu kaufen.

Das funktioniert, gebe ich zu, nicht immer. Wichtig ist: niemals hungrig einkaufen. Dann kann ich auch nicht so leicht in Versuchung geführt werden.

Wer so etwas über längere Zeit durch hält, wird merken: irgendwann lässt das Verlangen nach, von ganz allein. Und falls man dann dem doch einmal ausnahmsweise nachgibt, macht sich das nicht so sehr bemerkbar.

Woche 7: Der Gewicht bewegt sich wieder… #hach

Die letzten Wochen hat sich mein Gewicht überhaupt nicht bewegt, dafür jedoch der Bauchumfang. Das hat sich jetzt Gott sei Dank geändert, denn das Gewicht bewegt sich wieder nach unten. Allerdings muss ich jetzt noch etwas an der Ernährung drehen. Zwar esse ich bei weitem weniger aber was ich esse ist oftmals eher kontraproduktiv, wenn man an einem Abnehmduell teilnimmt.

Also werde ich in Zukunft von den Burgern etwas mehr absehen, denn sechs Stück in sieben Tagen sind definitiv übertrieben und haben absolut nichts mit normaler Ernährung zu tun. Aber manchmal muss man einfach seinen Gelüsten nachgehen. Immer diese Ausreden. Weiterlesen

Das Leben und andere Hindernisse

Ich meine es ja nur gut mit mir. Außerdem liebe ich neue Projekte, unternehme gerne was mit anderen Leuten und möchte grundsätzlich, dass mich jeder mag. Was sich ja eigentlich alles leicht und normal anhört. Trotzdem bringt es mich manchmal an meine Grenzen. Nämlich dann, wenn ich es übertreibe und außerdem eins zum anderen kommt.

Da will ich beim Rollenspielen mit meinen Lieblingsmitspielern mithalten, die bereits seit 25 Jahren spielen und JEDE Regel auswendig können. Ich möchte für jede Geocaching Tour perfekt vorbereitet sein, gerate dann aber in Zeitnot und vergesse die Hälfte. Ich möchte mich gesund und ausgewogen ernähren, komme aber nicht dazu, meine Tage genau zu planen, bekomme Heißhunger und esse ungesundes Zeug. Ich starte zwei wunderbare Blogs und habe dann permanent ein schlechtes Gewissen, weil ich nicht dazu komme, ausstehende Blogposts zu schreiben. Ich werde Mitglied bei WeightWatchers und im Fitnessstudio und schaffe es dann nicht zu den Treffen zu gehen oder drei Mal in der Woche ins Studio.

Hinzu kommt dieses Leben… das immer dazwischen kommt, wenn man eigentlich alles ganz anders geplant hat. Und überhaupt *g.

Soviel zu meiner letzen Woche und den Gedanken, die ich mir gemacht habe. Was das mit dem Thema abnehmen zu tun hat? Naja, es spielt halt eins zum anderen. Und würde ich nicht bei diesem Projekt hier mitmachen, hätte ich die Sache mit der Abnehmerei schon längst wieder an den Nagel gehängt und mir das selbst mit “Erst mal die anderen Sachen auf die Reihe kriegen” erlaubt. Dank euch werde ich aber nach den letzten zwei Durchhängwochen dran bleiben. Der Sommerfigur 2016 entgegen :-).

 

Schokolade hilft beim abnehmen! Wohl eher nicht…

Vor einer Weile tickerte es durch die Medienlandschaft: “Schokolade hilft gegen Übergewicht”, “Schlank durch Schokolade” oder “Warum du täglich Schokolade essen solltest”. Zitiert wird eine Studie aus den USA, vom “Institute of Diet“. Die Story ist eigentlich ganz simpel. Jeden Tag ein bisschen Bitterschokolade und die Inhaltsstoffe sorgen automatisch dafür, dass die Pfunde purzeln. Verbreitet wurde dies dann von einer ganzen Reihe von Medien. Da sind dann fast sämtliche Medien auf den vorbeirauschenden Schlagzeilenzug aufgesprungen. So unter anderem der Focus, die Bild, sämtliche Lokalblätter oder auch solche Fachzeitschriften wie die Brigitte. Es wurden Schlagzeilen geschrieben und ein Superlativ nach dem anderen wurde bemüht. Schokoladenverkäufer haben sich gar nicht mehr eingekriegt und im Supermarkt um die Ecke wurde ein Aufsteller mit Schokolade direkt neben die Zeitschriften platziert.

Aber, immer, wenn etwas zu gut klingt um Wahr zu sein, ist es dies wahrscheinlich auch nicht. Denn recherchiert oder auch nur mal irgendjemanden gefragt, der sich mit dem Thema beschäftigt oder zumindest mal die “Studie” gelesen, hat wohl keiner der Journalisten. Alles war nämlich nur ein riesengroßer Fake: I Fooled Millions Into Thinking Chocolate Helps Weight Loss. Here’s How. (oder etwas dazu in deutsch: Ernährungsindustrie: Endlich erwiesen – Schokolade macht gutgläubig).

Also, einfach nur an das halten, was die Großmutter schon immer wusste: “Wenn du abnehmen willst: HÖR AUF ZU NASCHEN!”

in dem Sinne: Mahlzeit.

 

Woche 6: Das Gewicht hängt, aber…

Seit ich aus Berlin zurück bin hängt das Gewicht fest, man könnte sagen es variiert von Woche zu Woche um 100 Gramm und das wars. Zugegebener Maßen komme ich nicht so zum Sport, wie ich es gerne möchte, aber dafür gehe ich viel öfter zu Fuß. Leider vergesse ich meinen Fitbit One immer noch viel zu oft, aber damit habe ich mich inzwischen abgefunden.

Heute ist mir positiv aufgefallen, dass ich lange nicht mehr so viel essen kann, wie noch vor drei Wochen. Mein heutiges Mittagessen, ein paniertes Schnitzel mit Kartoffel- und Beilagensalat, war definitiv zu groß, denn ich konnte es nicht komplett aufessen. Skandalös, denn es war lecker. Früher wäre mir das nicht passiert. Heißt für mich erst einmal, dass ich zukünftig nur noch kleine Portionen bestellen werde. Es hilft also doch, einfach weniger zu essen. Weiterlesen