Motivation wanted

Puah – ich hab einen Durchhänger. Obwohl es gewichtlich nicht so schlimm aussieht (oder die Waage wollte mir letzte Woche einfach nur einen Streich spielen), bin ich irgendwie in einem “Gesundes Essen – Kaloriensparen”-Tief. Die Luft ist raus. Und mir fehlt einfach die “Kraft”, mich den Versuchungen – besonders denen mit viel Zucker – entgegen zu stellen. Und wenn ich einmal angefangen habe, höre ich meine innere Stimme rufen “Jetzt ist es auch egal… iss weiter!” *g.

Kennt ihr das? Hat jemand einen Tipp, motivierende Worte oder einen Schokoriegel für mich?

Zahlen und Ziele

Aktueller Wert: 109,8 kg – minus 100 g seit letzter Woche – tatsächlich, mehrmals gewogen.

Letzte Woche war ja bei mir und anderen von UHUZE oder #uhuz die Rede, und deswegen vleicht ein paar Gedanken dazu, wo ich eigentlich hinmöchte und WARUM. Der BMI von mir ist wie bei vielen anderen jenseits von Wasser und Seife, doch das interessiert mich herzlich wenig. Ich sehe diese Zahl ein wenig als “Bescheuertes Marketing-Instrument” der Diätindustrie, und wenn es so weiter geht, werden auch die Krankenkassen diesen Faktor zur Beitragskalkulation benutzen – ob das sinnvoll ist oder nicht.

Mir kommt es eher auf das “Wohlfühlgewicht” an, wobei natürlich auch das eine Erfindung der Marketing-Experten ist. Ich definiere es eher als das Gewicht, bei dem ich mich gut fühle und alles machen kann, ohne Schmerzen, ohne das Gefühl, erst mal den “Kasten Wasser zusätzlich” irgendwo hinwuchten zu müssen. Und da ist bei #uhuz noch lange nicht Schluss. Und auch bei #uhu nicht. Zielgewicht ist für mich weniger als 90 kg. Das muss ich noch nicht mal in der Zeit hier erreichen – Hauptsache, der Weg geht abwärts, auch wenn es nur 100-Gramm-Schritte sind.

Ab sofort mit Schrittzähler unterwegs beim #Abnehmduell

Ab jetzt geht’s euch an den Kragen, denn ich bin mit einem Schrittzähler unterwegs.

Naja, das mit dem Kragen ist wohl ein Wunschtraum, aber das mit dem Schrittzähler stimmt. Den gab es von der Firma für einen “gemeinsamen Weg bis nach Locarno. Das soll mit täglich 10.000 Schritten erreichbar sein bis zum Endpunkt dieses “Wettbewerbs”.

Nur ob das meinen Appetit reduzieren wird? Die Tatsache, dass ich ab heute wieder täglich auswärts abends Essen gehe? Das wird wohl eher nicht hinhauen. Schade.

Vom Abenteuer, ein “XXL-Fahrrad” zu kaufen

Wie ich bereits berichtete, fahre ich täglich mit dem Rad zur Arbeit. Mittlerweile ist mein Wunsch konkreter geworden, zusätzlich zum Pedelec mit “eingebautem Rückenwind” auch wieder ein normales Fahrrad zu nutzen, zumal ich nicht nur den Weg zur Arbeit, sondern auch die meisten anderen Alltagswege mittlerweile mit dem Rad zurücklege.. Doch schon beim Kauf des Pedelecs vor vier Jahren hat es einiger Anstrengungen bedurft, das passende Gefährt zu bekommen. Da ich bereits damals deutlich über 100 kg wog, war das Ziel, ein Fahrrad mit einem zulässigen Systemgewicht von über 130 kg zu finden, was sehr selten ist. Das Systemgewicht bezieht das Gewicht des Rads, des Fahrers und des Gepäcks mit ein. Fahrräder, deren Systemgewicht überschritten wird, krachen zwar nicht sofort zusammen, aber auf die Haltbarkeit der Bauteile wirkt sich die Überlastung dennoch negativ aus. Man bremst ja auch keinen voll beladenen LKW mit den Bremsen eines VW Käfers oder eines 2CV.

Beim Kauf meines Pedelecs hatte ich per Internet-Recherche schnell ein geeignetes Gerät identifiziert, doch ein solches dann auch tatsächlich zu erwerben glich einer kleineren Odyssee. Ein lokaler Fahrradhändler, Markenvertreter und “Pedelec-Experte” rief mich, trotz Zusicherung, nie zurück. Nachdem ich einige Geschäfte abgeklappert hatte wurde ich schließlich in Tübingen fündig, doch auch dort musste das Rad erst bestellt werden. Am Tag der Abholung unternahm ich dann auch gleich mal eine – für meine damaligen Verhältnisse -längere Tour von Tübingen nach Herrenberg, um dort in die S-Bahn einzusteigen.

Für den Kauf des “normalen” Rads entschied ich mich wieder für den lokalen Fachhandel und gegen eine Bestellung im Internet. Vor der Bestellung hat der Händler mit Hilfe eines Gerätes, das an einen verstellbaren Hometrainer erinnerte, die für mich passende Rahmengröße ermittelt, was vermutlich präziser funktioniert als die Messung der Schrittlänge und das Ablesen der passenden Größe in einer Tabelle. Diese oder kommende Woche soll mein neues Rad geliefert werden, ich bin schon “schwer” gespannt, wie ich die tägliche Strecke damit bewältige – und werde Euch natürlich im Rahmen des Abnehmduells davon berichten.

Nochmal von vorn

Ich würde das ja gern auf die #rp15 schieben, aber dort bin ich so viel gelaufen wie selten:

genug gelaufen

Und danach war die Waage auch so halbwegs zufrieden mit mir:

nach der #rp15

Aber es ist immer die Disziplinlosigkeit am Wochenende, die mich jeden Montag wieder vom gleichen Niveau aus starten lässt, und vorm letzten Wiegetag schließlich war es sogar noch schlimmer: mit dem Projektteam des Kunden war ich Montag und Dienstag in einer “Teamklausur”. Das bedeutete lange Meetings und zum Ausgleich auch Bewegung — aber das Hotel tischte unfassbar leckere Dinge auf, und das drei mal am Tag. Dazwischen noch Kuchen und sogar hausgemachte Müsliriegel.

Das Ergebnis: das Gewicht ist jetzt höher als zu Beginn des Duells.

ungünstiger Duellverlauf

Also: nochmal von vorn. Seufz…

Endlich geht es wieder ein wenig abwärts…

Uff, das beruhigt mich. Endlich wieder in der Nähe des Startgewichts. Das Wochenende war auch einigermaßen ok, wenn man von der Mostergeburtstagsfeier eines guten Freundes absieht, der meinte, seinen 40. ein halbes Jahr später noch nachholen zu müssen… Ich war dann am nächsten Abend auch endlich mal wieder Zuhause.

Gestern, also ausgerechnet vor dem Wiegetag, war ich dann bei einer Veranstaltung eingeladen, wo Nordzypern vorgestellt wurde:

Nordzyprisches Buffet zum #Dinner heute :-) #foodkoma #instafood #foodporn #turkish

Ein von Travellerblog (@hubertmayer) gepostetes Foto am

Ihr ahnt gar nicht, wie schwer es mir gefallen ist, nur einen Teller dieses leckeren Zeugs zu essen… Und hey – es ist das hoffentlich letzte schlechte Bild… mein neues Smartphone, das Honor 6 plus ist da und wird gerade ausgiebig getestet. Daher dann auch heute nicht heim gelaufen – die Bewegung fehlt mir natürlich…

Aber wir werden sehen, wie es weiter geht, am Wochenende bin ich Zuhause und habe die Chance, mal wieder mich richtig zu bewegen. wird eh Zeit, denn in zwei Wochen geht es auf den Saar-Hunsrück-Steig…

Woche 5: Langsam aber sicher?

Letzte Woche hat sich gewichtstechnisch nicht viel getan, eigentlich gar nicht. Zwar war ich zwei Mal im Fitnessstudio und bin auch mehr zu Fuß gegangen, aber irgendwie war das wohl zu wenig. Ok, ich hab auch nicht wirklich darauf geachtet, was ich esse. Allerdings esse ich bedeutend weniger, als während des Berlintrips und das ist ja schon mal von Vorteil.

Das hat sich auch am Bauchumfang bemerkbar gemacht, denn seit das Maßband letzte Woche das letzte Mal zum Einsatz kam, habe ich einen weiteren halben Zentimeter Bauchumfang verloren. Es läuft also. Langsam.

UHUZE

Heutiger Wert auf der Waage: 109,9 kg – minus 0,7 seit letzter Woche und unter 110, also, siehe Titel, Konfetti!

Jeder der sich mit Projektmanagement beschäftigt, kennt das: um das große Ziel erreichen zu können, sollte man sich Zwischenziele, neudeutsch “Milestones” setzen. Das ist mit diesem Wiegewert erreicht, und zwar nicht zum ersten Mal. Am Donnerstag, einen Tag nach dem 24-h-Einsatz der Watch kam ich sogar auf 108,9 kg, also 1,7 weniger als am Tag zuvor. Aber diese Schwankungen kennt man ja, und es zählt nur der Wert am Mittwochmorgen. Der nächste Minimilestone ist dann 105, und dann kommt UHU (das haben viele, wie ich weiß)!

Mein internes Ziel ist zudem: egal wie, aber die Kurve möge über die Wochen auf jeden Fall nur abwärts gehen, also der Wochenwert immer unter dem davor liegen, und seien es nur 200 g. Bis auf den zweiten Wiegetag ist auch dieses Ziel bisher erreicht. Aber der Sommer ist ja noch lang…

 

Spocht und so…

In den letzten beiden Wochen war mal wieder etwas mehr Sport angesagt. Am Samstag letzter Woche war der Schweriner Nachtlauf. Der 10. seiner Art. Hier laufe ich nun schon seit mittlerweile ein paar Jahren fleißig mit. Mal länger (bis zu 20km sind im Angebot), mal kürzer. Dieses Jahr begleitete mich meine Große. Sie durfte die 5km bestreiten und hat diese in fabulösen 25:03 bewältigt und hat mit nur 7 Sekunden Abstand zur Führenden, den 3. Platz der AK U12w geschafft :-) . Ich selbst habe mit meinen 58:irgendwas auf den 10km eher nur Beileidsapplaus eingeheimst. Hätte wohl öfter mal laufen gehen sollen.

An Himmelfahrt haben wir die freie Zeit und das schöne Wetter genutzt und sind mal mit dem Rad um den Ratzeburger See geradelt. So richtig mit der ganzen Familie und im gemächlichen Tempo sind wir in knapp 3 Stunden auf dem 27km Rundweg unterwegs gewesen. Zwischendrin noch ein lecker Eis, mehr für die Motivation als die Hüften.

Als nächster feststehender Termin ist erst Anfang Juli der 5-Seen-Lauf in Schwerin fest gebucht. Da habe ich noch ein bisschen Zeit die Ausdauer zu forcieren. In der Zwischenzeit steht sonst nur Wettkampfbegleitung bei Frau und Kindern auf dem Plan. Ich muss da unbedingt mehr machen…

Der Geist ist willig, aber…

EIGENTLICH wollte ich ja richtig durchstarten und Ungesundes – zumindest kurzfristig – aus meinem Leben verbannen. Ich wollte Punkte zählen und Schritte auch. An manchen Tagen die Kohlehydrate weglassen und den Zucker sowieso. Viel selber kochen und dabei lokalem Gemüse den Vorzug geben. Und, und und. Aber…

Tolle Aussicht von der Glessener Höhe.

Tolle Aussicht von der Glessener Höhe.

… der Körper ist schwach.

Die Wahrheit sieht im Moment etwas anders aus. Ich arbeite 9 to 6 und falle abends ausgelaugt aufs Sofa. Große Lust zu kochen habe ich dann natürlich nicht mehr. Und die Sache mit dem Zucker weglassen habe ich für die aktuelle Woche auch erst mal auf Eis (am liebsten mit Sahne *g) gelegt.

Unser Gemüsegärtchen

Unser Gemüsegärtchen

Aber der Sache mit der Bewegung, der bleibe ich grob treu. Zwar nicht täglich, aber immer mal wieder. Gemütlich 13 km Geocaching auf der Glessener Höhe, eine Runde Kamibo im Fitnesstudio oder 5 km Walken (zusammen mit den Mädels vom X-Mas Cookies Club Cologne… die anderen Teilnehmer sind übrigens alle gelaufen *g) beim Kölner Leselauf. Am kommenden Wochenende geht es auf den B*A*S*E (Bike and Seek Event) zum Radelcachen und am nächsten Tag die 60 km zurück von Kaldenkirchen nach Rommerskirchen – natürlich mit dem Rad. Ach ja – unser Gemüsegärtchen haben wir auch eingeweiht – und nach dem Leselauf ging es am Sonntag noch zwei Stunden zum Unkraut jäten und säen ins Beet. Bald kommt aus diesem Gärtchen das wunderbare und gesunde Demeter Gemüse, das wir nur noch essen :-).

Es bleibt also spannend auf der Waage :-) Letzte Woche hatte ich mit 1,1 kg ein gutes Minus – ich persönlich glaube ja, dass es noch die 24-Stunden-Wanderung war, die nachwirkt. Wir werden sehen. Stay tuned!

Überraschung – ganz so schlimm wurde es nicht mit der #rp15

Als ich heute morgen auf die Waage stand, schaute ich überrascht drauf. Stieg ab. Nochmal drauf. Und tatsächlich, lediglich 1 kg mehr als vor zwei Wochen, als ich das letzte Mal wog. Dazwischen lag ein Wochenende in Königswinter und Bonn mit tollem Essen, eine Woche re:publica mit Burgern, Currywürsten,

Für den kleinen Hüngerchen. #Currywurst scharf mit Zwiebeln… #foodkoma #instafood #foodporn #Dinner #latenight #fastfood

Ein von Travellerblog (@hubertmayer) gepostetes Foto am

Bier und Korn. Und das Saarcamp.  Und dann noch ein Abend in Köln mit lecker Burger und Bierchen…

Da überrascht mich das Gewicht nun doch, vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass ich gestern Abend dank der Bahnverspätung nicht mehr zum Abendessen kam. Kommendes Wochenende fahre ich nicht weg, evtl. komme ich also sogar dazu, mich ein wenig zu bewegen. Aber eigentlich habe ich so viel zu tun…

Woche 4: Ernüchterung nach acht Tagen Gaumenschmaus in Berlin?

Wie bereits im letzten Artikel angekündigt war ich für acht Tage in Berlin. Und ja, ich habe den Aufenthalt genutzt. Genutzt für jede Menge Leckereien, wie z. B. elf Currywürste, mehrere Burger, Schnitzel und jede Menge fleischlastiges Trallala. Ganz abgesehen von Bier, Süßigkeiten beim Sweetup und Whisky bei den Tasteup-Sessions. Kann man übrigens alles in meinem Flickr-Album ansehen, das in Kürze mit weiteren Bildern befüllt wird.

Aber ich war auch nicht faul, denn wie angekündigt habe ich mich in Berlin dem Sport hingegeben. Jeden Morgen 45 Minuten Fettabbauprogramm auf dem Crosstrainer. Beweisfotos findet man ebenfalls im angesprochenen Album. Ach ja, das Frühstück hab ich weg gelassen, Weiterlesen

Das Wiegen nach der #rp15: Ich bin auf Kurs

Vor diesem Wiegetermin hatte ich zu Beginn des Abnehmduells am meisten Sorge. Denn es war der Termin nach der re:publica in Berlin, dieser Wiegetag stellte für mich im Vorfeld den Scharfrichter dar. Denn 1 ganze Woche Berlin stand auf dem Programm. Inklusive Currywurst-Tour, Besuch diverser Restaurants und Burgerläden. Die Zunahme in Grenzen halten, das war für mich im Vorfeld die Devise gewesen. Würde ich das schaffen, könnte ich das mir selbst gesteckte Ziel erreichen.

Erstaunlicherweise fiel es mir nicht wirklich schwer, jeden Morgen (bis auf 1 Mal) Sport zu treiben. Unser Hotel hatte einen gut ausgestatteten Fitnessraum und einen Pool, was mir sehr entgegenkam. Zudem achtete ich sehr darauf, mein tägliches Pensum von 10.000 Schritten zu erreichen oder noch besser zu übertreffen.

Ausserdem hielt ich mich weitgehend von Beilagen (wie Pommes) fern und verzichtete auf Süßkram und Knabberzeug. Der Alkoholkonsum hielt sich ebenfalls in Maßen, so dass die Ernährung / Kalorienzufuhr gar nicht so aus dem Rahmen fiel wie ich befürchtet hatte. Mit diesem ganzen Sport- und Ernährungsprogramm hätte es aus meiner Sicht gereicht, um beim Wiegen nach der re:publica mit nicht mehr als 0,5 kg Gewichtszunahme den Urlaub abzuschließen, was für mich schon ein Erfolg gewesen wäre.

Manchmal kommt es jedoch anders. An sich hatte ich mit zwei Wochen ohne Abnehmerfolg oder sogar mit leichter Zunahme gerechnet. Da ich aber am Montag erkrankte und für drei Tage fast nur flüssige Nahrung zu mir nahm, kam es beim Wiegen dann ganz anders.

Fast 2 kg weniger – um genau zu sein 1,9 – als beim letzten Wiegen vor’m Urlaub! Das war immerhin ein schöner Nebeneffekt der Krankheit. Es ist für mich zwar alles andere als spaßig, kaum etwas zu essen. Aber wenn man im Abnehmduell steckt, hatte ich zumindest immer den Erfolg auf der Waage im Hinterkopf, was die Situation erträglicher machte.

Nun habe ich 2 kg Vorsprung auf meinen Plan. Die möchte ich natürlich nicht herschenken. Ob ich aber gleich mein Ziel anpasse oder mir vielleicht ein Auszeit beim Abnehmduell gönne, bei der ich von dem “erarbeiteten” Vorsprung zehre, weiss ich noch nicht. Ihr werdet davon lesen…