Das heutige Messergebnis ist eindeutig der Varianz anzurechnen wegen Alkohol am Vorabend und dem damit verbundenen Flüssigkeitsverlust über Nacht. Der nächste Freitag wird es zeigen.
Aber hier noch mein Tipp zum Wochenende (gefunden auf facebook)
BMI, Gewicht, Körperfettanteil, Muskelmasse, Kilokalorien, Ballaststoffanteil, Fettgewicht, … Ja diese Zahlen immer. Antrieb und Qual zugleich. Alles was messbar ist, muss gemessen werden. Da wird eisern darauf geachtet die Zahlen in Bereichen zu halten die der “Norm” entsprechen und am Ende war dann doch alles für die Katz, weil sich nun mal nicht alles nach den Zahlen richtet. So habe ich mir vor 2 Wochen die App von fatsecret aufs Handy geladen und seit dem streng darauf geachtet was ich da eigentlich alles in mich reinschaufel. Immer schön mit Waage und Stück-Angaben. Ist bei selbst gekochten Sachen allerdings nicht ganz einfach.

Tagesübersicht
Da kommen über einen Tag hinweg doch schon so einige Posten zusammen. Vor allem, wenn man wirklich jede Kleinigkeit direkt mit vermerkt. Denn gerade diese “Kleinigkeiten” sind es ja, die die Kilos bilden. So ein Stückchen Schoki hier, eine Wallnuß da, zwischendurch noch ein paar Doppelkekse… Hab ich alles gestrichen. Denn jeder Haps hat gleich zur Folge in die Liste eingetragen werden zu wollen. Und am Ende eines Tages sieht das dann schon nicht mehr so nach “nur ne Kleinigkeit” aus, sondern schon eher nach ordentlich “Gesündigt”. Da überlegt man es sich dann schon vorher, ob dieses oder jenes jetzt wirklich sein muss. Und meistens muss es eben nicht.
Gut, gebracht hat es mir nicht so viel. In der letzten Woche kam ich gerade mal auf 100g Verlust, was jenseits sämtlicher Messtoleranzen liegt und eigentlich auch nur dem wirklich extrem sparsamen Tag vor dem Wiegen zuzumessen ist.

2 Wochen-Übersicht
Allerdings ist es mit diesen Zahlen vor Augen noch viel enttäuschender nicht wirklich mehr Verluste erreicht zu haben. Man sollte meinen, dass bei einem Tagesmittelwert von 3063 kcal an Bedarf und 1550 aufgenommener Kilokalorien, etwas mehr Verlust festzustellen ist, als die paar Gramm. Starke Verluste bei den Tagesaktuellen Messungen sind nur direkt nach dem Sport (und am Morgen danach) feststellbar. Ein Tag ohne Sport nivelliert das allerdings auch ohne große Kalorienzufuhr locker wieder aus.
Aber Spaß macht mir dieses Spiel mit den Zahlen trotzdem. Also geht es nachher auch wieder laufen. Natürlich mit GPS-Puls-Uhr. Der Zahlen wegen :-D . Außerdem ist morgen Wiegetag. Da wird um jedes Gramm gekämpft.
Wie bei dem einen oder anderen auch stagniert die Abnahme im Moment etwas. Leider bin ich auch noch nicht zu einer griffigen Strategie gekommen. Abends sitze ich im Moment noch lange am Rechner und finde wenig bis keine Zeit zu sportlicher Betätigung. Da muss ich mir mehr vornehmen und auch umsetzen. Die Anschaffung eines Cross-Trainers muss auch erst mal einem neuen Laptop weichen. Zum Glück bessert sich das Wetter, so kann ich doch öfter mal das Fahrrad aktivieren und eine Runde durch unseren schönen Wiligrader Wald drehen.
Wie es aussieht bin ich aber mit dem Problem nicht ganz allein.
Wenn man wie ich so 24-27 Kilo abnehmen soll bzw zu viel hat, dann ist das schon an sich frustrierend.
Machbar wäre das, aber nur unter dem Pres, das Leben komplett auf Sport und nur bestimmte Nahrung zu bestimmter Zeit umzustellen.
Das fällt schwer.
Aber es ist schön, wenn man was verändert und es sich auswirkt.
An sich habe ich mich durchaus unvernünftig verhalten (sogar mit etwas mehr Schokolade als man zu ‘wettkampfzeiten’ ingetsrieren sollte), aber einfach Bier gegen Wein ausgetauscht.
Und voila: es geht abwärts:
Jetzt wäre zu hoffen, dass das nicht eine reine Varianztäuschung ist, aber nachdem sich dei waage seit Montaen überder 114er-Marke festgefresse hatte (ha, Wortspiel) steht jetzt schon seit 2 Wochen eine 113 vorne.
Also gibt es auch heute nach dem Sport erst ne Flasche Wasser und dann eben maximal Weinschorle.
Dumm gelaufen, das schoss mir letzte Woche beim Anblick meiner Waage durch den Kopf, denn das Ding behauptete ich wöge mehr als beim Start des laufenden Duells. Leider fehlten mir da die Gegenargumente und so zog ich mich schmollend eine Woche lang von dem Ding zurück, strafte es mit Mißachtung und Ignoranz. Erfolgreich, denn das Kilo das letzte Woche noch aus mir völlig unerklärlichen Dingen dort zuviel angezeigt wurde, war gestern wieder annähernd kompensiert.
Ob ich ihr aber irgendwelche Belohnungshäppchen zukommen lassen werde – darüber werde ich noch mal tiefgründig nachdenken. Nicht, dass das Fräulein Waage übermütig wird und dann wieder zuviel anzeigt.
:-)
Diese Woche hat sich mein Gewicht nicht geändert und wirklich verwundert war ich nach diesen verfressenen sieben Tagen nicht wirklich. Jetzt könnte ich aber auf die 0,3% reduzierten Körperfettanteil verweisen, den meine Waage heute Morgen ausgespuckt hat, mache ich aber nicht. Denn liest man diesen Beitrag und den Kommentar von Thomas, weiß jeder, dass man sich nicht wirklich auf die Körperfettmessung solch einer High-Tech-Waage verlassen sollte. Aber der Reihe nach. Weiterlesen
Dieses kleine technische Wunderding, welches die Schwerkraft misst, die jedes Objekt auf die Erde ausübt. Das uns freudestrahlend, oder, was leider viel häufiger vorkommt, leicht betrübt aus dem Badezimmer tapsen lässt. Dieses kleine, flache Ding unterm Badezimmerschrank. Die Waage.
Es gibt ganz unterschiedliche Modelle. Da gibt es die eine Seite der Bandbreite mit Geräten wie sie schon bei der Großmutter standen. Rein mechanisch und meist eher nur für ganz grobe Verhältnis-Vergleiche zu gebrauchen (Kind 1 ist schwerer als Kind 2). Auf der anderen Seite stehen die Hightech-Teile mit Analyse der Muskelmasse, Wasseranteil, Knochenmasse, Verdauungstätigkeit und so weiter. Manche noch mit Internetzugang und automatischer Kühlschrankverriegelung bei Überschreitung bestimmter Werte.
Nun, ich habe so ein Teil mit Analyse aller möglicher Körperwerte. Die erkennt mich automatisch beim drauf treten und hält mir sofort meine “Sünden” des Vortages vor. Neben dem Gewicht ist da als wichtigster Wert der Körperfettanteil zu finden. Eine Zahl die mittels Stromreizen ermittelt wird. Dabei wird ein kleiner Strom über die Fußsohlen, durch den Körper geschickt und der Widerstand im Körper zeigt dann an, wie viel oder wenig Fettanteil dein Körper hat. So weit, so unspektakulär.
Jetzt kommen wir aber zum Kern dieses Beitrags und zum eigentlichen Problem: bei mir schwankt er derzeit zwischen 22,3 und 27%! Beides keine Super Werte, aber sonst wäre ich ja auch nicht beim Abnehmduell dabei. Aber solche Schwankungen sollten selbst mit Messungenauigkeiten nicht mehr zu erklären sein. Wenn diese Werte so starkt abweichen können, sind diese Messungen doch vollkommen Wertfrei. Oder erliege ich da einem grundsätzlichem Irrtum? Was für Erfahrungen habt ihr da gemacht?
Wenn ich hier lese, dassandere Leute eien Apfel lunchen, dann wird mir schon schwummerig. ich wüsste nicht, wovon ich nachmittags mein Hirn betreiben sollte. GRad bin ich weider bviel unterwegs und ich sollte mir ein paar Unterwegs-Habits zulegen, die weniger kalorienschwanger sind als das “King des Monats”-Menü. Immerhin schieße ich mich auf Coke Zero ein ;)
Na, wir sehen.
Seit meinem Geburtstag im September laufe ich jetzt mit einem fitbit Flex rum. Auf Antwort auf einen Fitnesstracker-Vergleich hatte ich mal versprochen, meine Erfahrungen damit aufzuschreiben. Das passt doch eigentlich ganz gut in dieses Blog.
Es handelt sich um einen ausgefeilten Schrittzähler, der auf einem 3-Achsen-Beschleunigungssensor basiert, wie er auch in vielen Smartphones zu finden ist. Da er am Arm getragen wird, kann er auch nachts am Körper bleiben und bietet dann eine Schlafaufzeichnung. Genau genommen handelt es sich (im Gegensatz zu den Konkurrenten Nike Fuelband und Jawbone UP) aber nicht wirklich um ein Trackingarmband sondern um ein Armband mit Tracker drin:
Das Silikonarmband ist austauschbar (zwei Größen werden mitgeliefert). Der eigentliche Tracker ist hingegen winzig und hat keine sichtbaren Bedienelemente. Die wenigen direkten Befehle werden per Klopfzeichen gegeben (das ist klug, denn die erkennt der ohnehin aktive Bewegungssensor, und so mussten weder Knöpfe oder Tasten angebracht werden). Die Kommunikation mit dem Träger / der Trägerin erfolg durch 5 weiße Leuchtdioden und einen Vibrationsalarm (sehr praktisch, der erinnert mich täglich an mein Sportprogramm).
Die aufgezeichneten Daten werden per Bluetooth 4.0 Low Energy an Smartphone-App oder das Synchronisationsprogramm (für Windows oder Mac OS) übertragen. Ein entsprechender USB-Empfänger liegt mit in der Packung. Unterstützung für mobile Synchronisation haben alle iOS-Geräte mit Bluetooth 4.0. Bei Android sieht es leider etwas löchriger aus, weil erst Android 4.3 einen einheitlichen API-Zugriff auf Bluetooth 4.0 bietet. Deshalb waren längere Zeit nur bestimmte Samsung-Geräte unterstützt, das hat sich aber inzwischen geändert.
Die ausgewerteten Daten können auf sogenannten Dashboards betrachtet werden. Je eins in der App und eins auf der Webseite lassen sich nach eigenen Wünschen anordnen.
Neben den offensichtlichen Werten (Anzahl Schritte, Strecke) gibt es hier auch ein Ernährungstagebuch, einen darauf gestützten Vergleich der aufgenommenen und verbrannten Kalorien, eine Erfassung der getrunkenen Flüssigkeitsmenge, und sogar Puls, Blutdruck und Blutzucker. Außerdem kann ein Gewichtsziel festgelegt werden. Die fitbit-Webseite braucht sich hinter spezialisierten Portalen wie MyFitnessPal nicht zu verstecken.
Die Synchronisation mit anderen Fitnessdaten (in meinem Fall ist das z.B. die Withings-WLAN-Waage) klappt manchmal nur über Umwege, die Erfassung sportlicher Aktivität (wenn sie nicht aus Schritten besteht) ebenso.
Um die Motivation zu steigern gibt es Gamification-Ansätze: da gibt es die allseits beliebten Abzeichen:

… außerdem den Vergleich mit Freunden (oben auf dem Dashboard zu sehen).
Die Benutzung des Gesamtsystems macht Spaß, denn alles ist einfach und sieht hübsch aus. Aber was habe ich über mich gelernt?
Erstens: An einem Normalen Arbeitstag komme ich gerade mal auf ungefähr 5000 Schritte. Deshalb haben wir das Bewegungsprogramm am Wochenende verstärkt:
Zweitens: Ich schlafe gut (und in der Regel so um die sechs Stunden):
Drittens: Es ist möglich, mich mit der Aufgabe des Auffüllens einer Leuchtdiodenkette zu motivieren (die Idee, meiner Frau zu Weihnachten auch ein Exemplar des gleichen Geräts zu schenken war hingegen ein motivationstechnischer Fehler: durch die Wege, die sie zum abwechselnden Hin- und Herbringen der Kinder zu und von Schule und Kindergarten zurücklegt, liegt sie immer uneinholbar vor mir).
Wer sich übrigens auch mit mir messen möchte: hier ist mein fitbit-Profil.
So ich bin dann auch mal wieder dabei. 2 Wochen später mit dem ersten Beitrag, aber das werde ich schrittweise nachholen :-). Nachdem es letztes Jahr schon ein Belly Off gab, habe ich spontan dieses Jahr zugesagt. Zum einen damit ich mal wieder anfange mehr zu schreiben (insbesondere auch für volkermampft.de), zum anderen aber auch, damit ich mich vielleicht mal wirklich Richtung meines Zielgewichts bewege. 95 Kilo wollte ich ja schon öfter mal wieder erreichen, und ich schaue mal, wie weit ich komme. Für Ostern reicht mir erstmal ein 2stelliges Gewicht, aber dann muss es weiter gehen.
Insgesamt waren die letzte Jahre nicht sehr erfolgreich, aber auch nicht unglaublich schlimm. Seid ich vor 3 Jahren bei fast 115 KG war, schwankt meine Gewicht relativ gleichmäßig zwischen 99 und 106 kg, und ich habe es zumindestens immer geschafft, zu reagieren, bevor es wieder ganz schlimm wird. Trotzdem habe ich immer noch genug Dinge im Schrank, die darauf warten, das ich wieder unter 98 kg komme. Dies ist dann auch mein Ziel für dieses Duell.
Um einen Überblick zu gewinnen, welches Ernährungsverhalten sich wie auswirkt, werde ich dieses mal ein Ernährungstagebuch führen. Damit es nicht ganz so langweilig ist, werde ich auch ein paar Fotos dazu hochladen, aber keine Sorge, alles wird nicht fotografiert :-).
Mein Startgewicht betrug 105.5 KG, wer mehr aktuelles wissen will, meine Profile auf Twitter sind u.a.:
Eine weitere Woche im Abnehmduell ist verstrichen und trotz griechischer Schlemmerei (Vorspeise / Hauptspeise) mit anschließendem Cocktailabend am Freitag, ausgiebigem chilenischen Essen (Vorspeise / Hauptspeise) mit Bier- und Rumgenuss beim Treffen der Ironblogger Stuttgart am Montag und lecker Schnitzel im Brennerhof am Mittwoch habe ich weitere zwei Kilogramm abgespeckt und glatte zwei Zentimeter Bauchumfang verloren. Weiterlesen
Ich hatte ja versprochen, meine Strategie zu veröffentlichen, aber ich hab noch keine! Bisher beschränkt sich mein Maßnahmekatalog auf einen Apfel statt des Mittagessens und den täglichen Fußweg vom Wismarer Bahnhof zur Ausbildungsstätte (1,3 km) und zurück un die 400 Meter vom Bahnhof Lübstorf nach hause. Aber das wirkt schon. Wenn ich es jetzt noch schaffe, ein paar Bewegungseinheiten mehr in den Tagesablauf einzubauen, sollten sich die Ergebnisse weiter verbessern. Hoffe ich. Werden sie!
Und täglich grüßt das Murmeltier – so ähnlich geht es mir gerade. Denn wie beim letzten Mal auch zeigt die Waage in die falsche Richtung. Kein ganzes Kilo zwar, aber auch das ist schon genug. Ich sehe aber eine realistische Chance, langsam den Kurs zu ändern und dann die Pfunde purzeln zu lassen.
300 Gramm ijn einer woche? nee, das fällt uner ‘Varianz’.
Was ich bisher (nicht) getan hab
– wenn Bier, dann nur alkfrei oder maximal saures Radler (1)
– Unterwegs (fußläufig ;) ) Weinschorle
– abends eher Kohlehydratarm
– bisher kein merklich erhöhtes Bewegungsprogramm (grad scheint dei sonne, an sich sollte ich mal 1h den schreibtisch Schreibtischsein lassen (andere sitzen das in ihrem auto auf dem weg zur arbeit ab, ich könnte ne Runde laufen, hm)
Motivationspunkt: ich bin nur Zweitletzter ;)
Achja, die letzte Woche war hart. Mit Müh und Not nicht ins Plus gerutscht. Der Kampf gegen der verfressenen Schweinehund war unschön. Und zu allem Übel: im Hause geistern noch reichlich Schokoweihnachtsmänner, Lebkuchen und einige Eimer mit Schokokussbruchware aus dem Werksverkauf…

Schokoladenüberschuß
Da heißt es hart bleiben und hoffen, dass die Kinder das bald mal weggeputzt haben. Was mache ich jetzt nur mit dem gestern gefundenen Marzipanstollen, den außer mir niemand mag…?
Das Duell wird härter als erwartet. Da hilft wohl doch nur Sport. Gestern früh zumindest schon mal das erste Mal dieses Jahr wieder laufen gewesen. Bei Minus 13°. Danach hat der Schokokuss gleich noch mal so lecker geschmeckt [verfluchteVerlockung].