Obwohl ich am vergangenen Wochenende auf dem Barcamp Hamburg war, auf dem es mehr oder weniger durchgehend etwas leckeres zu essen gibt, habe ich nicht zugenommen. Ich führe das vor allem darauf zurück, dass ich in den letzten Wochen deutlich kleinere Portionen zu mir genommen habe und auch zumindest gefühlt weniger Brot, Pasta oder Reis gegessen habe. Auswärts fällt es mir zwar um diese Jahreszeit auch nicht gerade leicht, einen Salat zu wählen anstatt beispielsweise Penne all’arrabbiata, aber meistens bleibe ich konsequent. Und zu Hause werde ich glücklicherweise unterstützt und da kann ein abendlicher Salat so lecker aussehen UND schmecken wie dieser von gestern Abend.
Noch nicht gewogen, aber gut sieht es nicht aus
Heute Morgen war ich nicht zuhause. Von daher gibt es von mir keine aktuelle Messung in der Tabelle, frühestens am Donnerstag wieder. Doch schon jetzt ist klar, dass das Wochenende in Hamburg zum #bchh15 dem Abnehmen alles andere als zuträglich war.
Unterwegs im Zug und nachts ne Menge Bier, Burger am Samstagabend. ..
Aber so ist das eben manchmal im Leben. Bin seit einer Woche wieder jeden Abend unterwegs, heute geht es auch direkt nach der Arbeit nach Köln, da dort morgen ein Kongress stattfindet. Das heißt auch heute Abend opulent essen, morgen großes Frühstück im Hotel…
Aber ich werde wieder aufholen. Irgendwann.
Eisern
Das war eine holprige Woche: Zwei Tage in Hamburg mit Konzert und Essen gehen und gleich danach mit Freunden ebenfalls Essen gehen und eine Cocktailtour machen. Da ich eigentlich nicht mit Cheat-Days arbeiten möchte ergeben sich “harte Tage” danach, in denen ich einspare, was einzusparen geht. Dann besteht das Frühstück aus zwei Scheiben Brot und Abends gibt es nur Gemüse. Glücklicherweise mag ich Gemüse und so konnte ich mein durchschnittliches “Hard Limit” von 2.100 Kalorien fast einhalten:
Dank der Reisen und des Regens fiel der Sportanteil diese Woche sehr gering aus. Ich bin zwar Zuhause etwas auf dem Spinner gefahren, aber es treibt mich dann doch eher raus, zumal mein altes Mountain Bike nach den letzten Umbauten auch endlich regenfähig ist. Nur leider ich nicht. Und Regenkleidung für Radfahrer ist, wie alles für Radfahrer, unfassbar teuer…
Es tut sich nichts…
Leider verändert sich mein Gewicht nur im Rahmen der Messgenauigkeit. Ich habe in der letzten Woche mal wieder KEIN Sport gemacht, dafür aber etwas mehr auf meine Ernährung geachtet. So kann das nicht weiter gehen. Ich muss mir was überlegten.
Neuer Ansporn ?!
Nach meinem Reset nun doch schneller wie gedacht ein Ansporn für die nächsten Wochen.
Das geplante Seminar in Berlin wurde abgesagt, Flüchtlingshilfe geht vor. Somit bleibt es bei der gewohnt guten und selbst bestimmbaren Verpflegung at home.
Außerdem hab ich grad die Einladung zum “Biathlon” bekommen. Kein Biathlon im herkömmlichen Sinne sondern eine Lauf- und Schießveranstaltung.
Zum Ablauf: Es werden 2 Runden von ca. 400 m gelaufen, dann müssen 5 Sterne (wie man sie von Schießbuden kennt) abgeschossen werden, dann wieder 2 Runden laufen, schießen, 2 Runden laufen, schießen und eine Abschlussrunde. Jeder Fehlschuss bedeutet eine Strafrunde, die zwar nicht sehr lang ist aber weh tut in der Gesamtabrechnung. Heißt auch: Der beste Läufer muss nicht automatisch der Sieger sein. Ein großer Spaß, der nun zum dritten Mal stattfinden soll. Und bedeutet für mich: So fit werden zum 20.12., dass ich läuferisch eine gute Leistung bringe und den anderen Mitstreitern ein Konkurrent sein.
Ob mich das jetzt aus meiner gefühlten Lethargie herausholt? Wir werden es sehen!
Weiter angenehm unter #uhuz mit Tendenz: fallend.
Das war zu erwarten
900 g mehr als in der Vorwoche – klar, wenn man wieder anfängt zu essen. Dennoch ist eine schöne Abnahme geblieben, und ich freue mich total, trotzdem. Die letzte Woche habe ich meine gesteckten Sportziele erreicht, und dank der Unterstützung einer lieben Freundin werde ich da auch dran bleiben. Heute habe ich den vielversprechenden Arzttermin, der mir hoffentlich einige Erleichterung bringt, da bin ich ganz gespannt. Ich schaue nach den Turbulenzen der letzten Wochen wieder etwas positiver in die Zukunft. Wird schon werden.
Reset: Alles wieder auf Ausgangsgewicht
Tja, mit 91,1 kg gestartet und heute morgen auch wieder auf der Anzeige abgelesen. Nicht wirklich verblüfft, hab ich doch wie schon in den letzten Wochen wenig für eine Abnahme getan. Also heißt es nun: Neustart!
Mal schauen, was ich mir da überlege. Derzeit ist wenig möglich im Bereich Sport. Lange Tage wegen Flüchtlingsunterbringung und Schreibtisch wenn möglich leer bekommen, da nächste Woche komplett Seminar in Berlin ansteht. Auch so eine Falle: Berlin, Hotel- und Seminarverpflegung. Werde meine Laufsachen einpacken, ob sie die Berliner Luft spüren werden … we will see.
Ansonsten muss ich ggfs. mal drastische Mitteln einsetzen: Evtl. eine Fastenwoche, um wieder einen positiven (mentalen) Start hinzulegen gepaart mit anschließendem Laufprogramm nach Plan. Irgendwie will ich doch mein Ziel von -9,2 kg bis zum Ende der Challenge noch fast erreichen.
Endlich geht es abwärts
Ich hatte schon befürchtet, dass es nie mehr runter geht mit meinem Gewicht. Doch jetzt war ich halbwegs konsequent mit lowcarb letzte Woche (halbwegs, weil abends Wein getrunken. Aber keine festen Kohlenhydrate zu mir genommen) und bin sogar zweimal von der Arbeit nach Hause gelaufen.
Und tatsächlich. Fast ein ganzes Kilo verschwand – und das trotz sehr sündhaften Wochenende in Berlin.
Jetzt heißt es wohl dran bleiben. Das mit dem Heimlaufen wird schwieriger diese Woche, da ich jeden Tag abends direkt vom Büro aus wohin gehe. Aber mal sehen…
Ach, und übrigens…
…mit meinem heutigen Wiege-Ergebnis von 108,8 kg bin ich offiziell (also nach der “alten”, aber noch allgemein gültigen BMI-Berechnung) mit einem BMI von 29,82 kg/m² nicht mehr adipös, sondern “nur noch” übergewichtig! Diesen “Scale Victory” hatte ich wegen eines Spaltenfehlers in unserer Tabelle heute morgen völlig übersehen.
Fast wie auf dem Wasser
Seit einigen Wochen
gehört neben dem täglichen Radeln zur Arbeit eine neue Sportart zu meinem Bewegungsprogramm: Wir haben uns einen Water Rower gekauft! Ich versuche seither, mindestens dreimal die Woche morgens mindestens eine halbe Stunde auf dieser Kombination aus Kraft- und Ausdauertrainingsgerät zu rudern und ich muss sagen, es macht mir wirklich Spaß. Das Geräusch des Wasserwiderstandes ist geradezu entspannend, das Training selbst aber durchaus fordernd (das ist ja auch der Sinn dahinter). Es rauscht ganz schön, wenn man am Seilzug zieht, was man bei der Lautstärke eventueller Unterhaltungsmedien berücksichtigen muss, aber es ist ansonsten ein recht leises Gerät, die Nachbarn bekommen davon laut eigener Aussage nichts mit.
Water Rower sind recht hochpreisige Geräte, die Qualität ist das aber auch wert. Außerdem habe ich mir ausgerechnet, dass man den Rower selbst gebraucht wohl fast noch zum Neupreis verkaufen können sollte, falls wir einmal die Lust am Rudern verlieren sollten, Was mich mir gerade noch nicht vorstellen kann :-) Außerdem sieht das Gerät gut aus und lässt sich platzsparender “aufräumen” als ein Fahrradergometer (auch wenn der aufgestellte Water Rower durchaus ein wenig an eine Guillotine erinnert…).
Nicht verhehlen lässt sich, dass die Netflix-Serie “House of Cards” mich auf dieses Gerät aufmerksam gemacht hat und war deshalb angenehm überrascht, dass es in der letzten Folge der dritten Staffel noch einmal einen Auftritt hat, ohne jetzt zu viel zu verraten.
Artikelbild: by Waterrower (Own work) [CC BY-SA 3.0 or GFDL], via Wikimedia Commons
Mühsam, Eichhörnchen, und so
Konstant ein Kilo pro Woche, ein Ergebnis, mit dem ich gut leben kann. Diese Woche gab es viel Fahrrad und die “eingenommenen” Kalorien habe ich wieder verfuttert. Das Ergebnis:
Mein Gewicht protokolliere ich seit August 2008. Mittlerweile bin ich mit meinen aktuellen Messwerten wieder konstant in der Top 10 des geringsten Gewichts angekommen:
1,7 Kilo trennen mich noch vom 03. August, an welchem ich so wenig gewogen habe wie noch nie seit 2008. Der nächste Schritt: Unter 105,8 zu kommen, denn dann habe ich in zwei Jahren 20 Kilo abgenommen! Das Fernziel: 92 Kilo. Das war mein Gewicht 2002.
Fahrradimpression:
Drei Wochen und gerade mal ein Kilo: Passt!
Nach drei Wochen knapp ein Kilo ist zwar nicht viel, und die Chance auf einen Sieg rückt in weite Ferne. Nachdem von den, in den letzten Jahren abgenommenen, 40 Kilo keines sich ausdauernd auf den Weg zurückgemacht hat, bin ich damit dennoch zufrieden.
Ich ernähre mich immer noch sehr vernünftig und lasse Ausnahmen bewusst zu. Gerade einen wunderbaren Kirschkuchen mit Cappuccino an der Sonne genossen. Mein Gefühl sagt mir für kommenden Dienstag eine weitere Abnahme voraus. Ich wiege mich seit Jahren nur einmal in der Woche und lebe gut mit dieser “Taktik”.
Es stagniert…
Diesmal auch von mir nur kurz: Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis. Warum? Weil ich im Grunde die ganze vergangene Woche mehr als undiszipliniert war im Bezug auf Essen und Sport. Und deshalb bin ich sehr erleichtert, dass das Ergebnis keine Katastrophe geworden ist. Und so nehme ich mir erneut vor, dass es ab dieser Woche alles viel besser wird.

![IMG_0175[1]](https://www.321blog.de/upload/IMG_01751-400x300.jpg)





