Am Sonntag fuhr ich nach Berlin, um an der Konferenz beyond tellerand teilzunehmen – die App zum Kalorientracken lies ich mental quasi zuhause. Das bedeutete: es gab leckere Pizza, Nachschlag am Pastabuffet, Wiener Schnitzel mit Röstkartoffeln, Currywurst (aber fei Bio!), Riesenkohlroulade, Bier und noch einen wirklich gelungenen Schillerburger mit Süßkartoffel-Pommes im Prenzlauer Berg. Diesen Burger haben wir uns immerhin vom Hotel im Bezirk Mitte erlaufen und waren so hin und zurück über eine Stunde unterwegs, wie wir auch an den anderen Tagen – bis auf die Fahrt vom Veranstaltungsort an der Friedrichstraße zum Hauptbahnhof am Abreisetag – alle Strecken zu Fuß zurückgelegt haben. Die Lauferei dürfte wohl auch hauptverantwortlich sein, warum das reichliche leckere Essen sich auf der Waage nicht ganz so stark ausgewirkt hat und ich somit diese Woche (wenn auch zwei Tage nach dem offiziellen Wiegen) zum ersten mal einen Wert unter 110 kg (#uhuz) eintragen konnte! Ditt läuft….
Kurz und knapp …
… keine Lust auf Sport, keine Motivation auf gesündere Ernährung zu achten, keine Motivation trotz Fitnesstrecker am Handgelenk, derzeit irgendwie der Wurm drin. Muss sich ändern, aber wie? Trotzdem abgenommen … und zurecht unzufrieden!
Muss besser werden, kann nur besser werden!
Eine Trendwende?
Das sieht ja schon etwas besser aus:

Jetzt heißt es auf der Spur bleiben.
Spocht
So. letzte Woche habe ich es zum ersten Mal geschafft mal wieder Laufen zu gehen. Am Sonntag. War ziemlich anstrengend, hat sich aber hinterher auch sehr gut angefühlt. Leider hat es sich noch nicht im Gewicht nieder geschlagen (weiterhin 88,5 kg). Jetzt habe ich aber immerhin ein wenig Motivation bekommen mich zu bewegen.
Turbulenzen
Eine ereignisreiche Woche liegt hinter mir. Eine Tür ging unvermutet zu, eine andere öffnete sich ebenso unvermutet. Ein Streit beendet etwas, andererseits wird ein alter Streit endlich beigelegt. Ich konnte endlich eine Ärztin finden, die sich um meine gesundheitlichen Probleme kümmern will und wird, ganzheitlich in einer Praxis mit vielen Experten. Ich setze viel Hoffnung da hinein. Essen stand nicht im Fokus, viele Dinge lagen mir im Magen. Die Gewichtsabnahme hängt ursächlich damit zusammen, aber ich konnte immerhin den geplanten Sport machen und mein Ziel, die Kantinenrechnung unter 50 €, habe ich mit 48,90 € auch erreicht.Jedenfalls wiege ich heute so wenig wie seit mehr als einem Jahrzehnt nicht mehr. Wäre schön, wenn das so bleibt, noch besser natürlich, wenn es weiter heruntergeht. Es ist Herbst, in meinem Leben stürmt es gewaltig. Vielleicht hat es auch eine reinigende Wirkung.
Trotz Cheat-Day: Es geht runter!
Bislang kam ich immer ziemlich gut durch die Tage. Ein Frühstück sieht z.B. bei mir so aus
Diese Woche ich ein bisschen gecheatet: Ich habe meine Sportbonuspunkte komplett verbraucht. Darunter auch die 45 Kilometer Fahrrad durch die Critical Mass am Freitag Abend. Am Sonntag folgte dann der richtige Cheat-Day: Die Cheese Berlin. Das bedeutet: Käse, Wein. Mehr Käse. Mehr Wein. Abends Brot und Käse. Anstelle hier Kalorien zu zählen habe ich den Tag lieber genossen:
Aber auch Mittwoch und Donnerstag waren dank Kundentermine und Kantinenessen eher geratene Kalorienwerte. Das Ergebnis:
An Sport standen Schwimmen und Fahrrad im Vordergrund. Mein Gewicht ist ein stetiges Auf-und-Ab, aber die Tendenz ist klar sichtbar.
Es fehlen allerdings noch 2,6 Kilo, um bei meinem Augustwert anzukommen!
Von fitbit zu Misfit und wieder zurück
Nach etwas weniger als zwei Jahren hatte das fitbit flex den Geist aufgegeben: es funktionierte zwar noch, ging aber nach ein paar Stunden bis einem Tag einfach aus. Schloss ich es dann für wenige Sekunden ans Ladegerät an, lief es wieder ein paar Stunden und dann ging es wieder aus, und dann … Das ganze war völlig unabhängig vom Ladezustand des Akkus. Der fitbit-Support, der bei meinem ersten Problem so toll geholfen hatte, hat sich zu diesem Problem überhaupt nicht richtig zurückgemeldet sondern nur nach ein paar Tagen das Ticket geschlossen (WTF?), drum landete das fitbit in der Schublade.
Stattdessen benutzte ich meine Uhr. Die Pebble Time enthält nämlich auch einen Beschleunigungssensor und bringt zwar von sich aus kein Aktivitätstracking mit, erlaubt es aber Drittanbietern, das als App zu implementieren, die dann auf der Uhr läuft.
Mit der geliehenen Pebble hatte ich schonmal ein paar Tage getestet, ob die Uhr mit der Misfit-App nicht diese Funktion komplett übernehmen könnte. Doch während die Schlaferfassung auch damit schon toll funktionierte, fiel die Schritterkennung leider auf Tippen rein, was an Arbeitstagen “interessante” Laufstrecken erzeugte. Entweder mit der Pebble Time oder mit einer neueren Version von Misfit war das Problem aber inzwischen verschwunden, und so ließ ich meine Schritte ab August von einem Programm zählen, das auf meiner Uhr lief. Das hatte durchaus seine Vorteile, denn die Uhr hat natürlich ein Vollständiges Display, auf dem die aktuelle Tagesleistung jederzeit angezeigt werden kann und zusätzlich auch noch einige Statistiken.
Aber es hatte auch so seine Probleme.
Die fitbit-App für iOS ist zum Beispiel viel hübscher als die von Misfit, zeigt nützlichere Aufbereitungen der Daten und lässt sich viel einfacher mit anderen Diensten verbinden (dafür unterstützt die misfit-App Apples zentrale “Health”-Datenbank, was fitbit bisher nicht tut).
Das wäre aber alles nur halb so schlimm gewesen, hätte es nicht auch regelmäßig Synchronisationsprobleme gegeben. Auch wenn die Uhr Bewegung und Schlaf ordentlich aufgezeichnet hatte, schafften es die Daten manchmal einfach nicht zu misfit und auf das Telefon.
Ich bin zum Beispiel eben nicht, wie es auf diesen Bildern scheint, am Montag um 18:00 ins Koma gefallen und habe mich 23 Stunden lang nicht bewegt.
So konnte es nicht weitergehen, und deshalb habe ich mir jetzt wieder ein Fitbit flex organisiert (den Tracker meiner Frau, die den sowieso nur herumliegen lässt) und überlege sogar, auf ein aktuelleres Modell mit Herzfrequenzaufzeichnung zu wechseln.
Weniger ohne Sport …
Kurios und noch nicht nachvollziehbar. Da jogge ich 26 km und nehme zu … und diese Woche komme ich zu NULL Sport und nehme 1 Kilo ab. Trotz 2 x Pizza, unregelmäßigem, ungesundem Essen am Wochenende wegen 3-Tage-Präsenz im KH mit meinem Sohn reduziert sich das Gewicht. Kann mir nur vorstellen, dass der 26-km-Gewaltmarsch irgendwie dem Körper signalisiert hat: Spar etwas für die Zukunft, der Typ braucht Reserven für eine ähnliche (bescheuerte) Aktionen … oder so. Jedenfalls bin ich froh, dass es in die richtige Richtung geht.
Motivation fehlt grad Sport zu machen und mich gesund/bewusst zu ernähren. Selbst meine Black Vidonn X6 animiert mich (noch) nicht. Mal gucken, ob es bald anders wird, sonst bekomme ich ein JoJo-Problem.
Neues Hobby: Stagnieren unter 110
Nullnummer
Das war dann wohl eine Woche ohne Veränderung. Eigentlich hatte ich mir ein wenig mehr erwartet, aber realistisch gesehen, bin ich ganz froh so wie es ist. Ich hatte am Wochenende eher weniger auf meine Ernährung geachtet und gleich 2! Cheatdays eingebaut.
Der Sport ist letzte Woche leider auch zu kurz gekommen. Der Grund? Viel Arbeit und dann zu wenig Energie dafür. Wenn ich meinen Kalender bis Ende des Jahres so anschaue, dann ist da auch nicht wirklich viel Luft drin um noch abends regelmäßig laufen zu gehen.
Ich überlege gerade, ob ich nicht einfach am Morgen ein kleines Workout einbaue. Das heisst dann aber auch, dass ich früher aufstehen muss. Mal schauen, ob ich meinen Schweinehund überlisten kann. Ich werde berichten…
Realistisch betrachtet…
Ich sollte natürlich sehr zufrieden sein mit der heutigen Anzeige meiner Waage: 1,2 Kilo weniger gemessen am Startgewicht und die Mitbringsel aus dem Urlaub scheinen sich nicht dauerhaft festgesetzt zu haben, was also ein Verlust von 3,2 Kilo seit letzter Woche bedeuten würde. Aber ich weiß auch, wie ich das einzuschätzen habe. Mein Einstiegsgewicht vor dem Urlaub ist das Maß aller Dinge und nicht dieser aus meiner Sicht Ausreißerwert nach dem Urlaub, in dem ich ziemlich gut gegessen und reichlich kalorienhaltige Cocktails genossen habe. Trotzdem hoffe ich natürlich, dass sich dieser Abwärtstrend fortsetzt, auch wenn ich schon so das eine oder andere Hindernis in meinem Kalender in Form von Parties und Barcamps auftauchen sehe. Aber mit diesem Problem stehe ich ja offensichtlich nicht alleine da.
Vor allem das auswärts essen ist definitiv ein Problem. Für die Arbeit versuche ich vorzukochen, so dass ich mittags z.B. nicht mehr die Riesenportion Pasta bei unserem Italiener verputze. Sport ist noch mein wunder Punkt, aber ich arbeite daran. Den aktuellen Gewichtsverlust führe ich darauf zurück, dass ich schon darauf achte, dass die Portionen kleiner ausfallen und ich esse deutlich weniger Brot. Auf der Arbeit achte ich darauf, genügend Wasser zu trinken, was auch gegen das Hungergefühl zwischendurch hilft.
Mir geht es auch so, dass Abnehmen um diese Jahreszeit deutlich schwerer fällt. Dabei sind es bei mir weniger die Süßigkeiten, sondern die deftigen Gerichte wie Grünkohl, an denen ich nur schwer vorbei gehen kann. Die Naschereien in der Adventszeit stellen für mich zum Glück nicht so eine große Versuchung dar.
Was die technischen Spielereien angeht, finde ich die eine oder andere App zwar ganz witzig, aber mir fehlt es zum Teil an der Disziplin, um beispielsweise täglich alles zu erfassen, was ich so esse, auch wenn ich sehe, dass es mich motiviert, die erlaubte Kalorienmenge dann auch einzuhalten. Mal schauen, ob das noch besser klappt.
Endlich weniger
Nachdem ich Sonntag schon sehr traurig war, dass meine Waage ein Kilo mehr anzeigte, war sie heute früh sehr freundlich zu mir. Ein Lichtblick in einer eher trüben Phase, die ich gerade habe.
Das Plateau, das eigentlich gar keines ist
Kontrolle hilft – und das wöchentliche Wiegen und Aufschreiben ist ja Teil dieses Wettbewerbs. So kann ich also heute feststellen, dass ich ja eigentlich doch abnehme, auch wenn es sich seit Wochen so anfühlt, als ob ich auf einem Plateau hänge und die Gewichtsreduzierung stagniert. Doch wenn ich mir die Werte so anschaue, sehe ich ein positiveres Bild: zu Beginn dieses Duells lag ich bei 112,4 kg, heute morgen waren es 111,1 kg. Die Waage zeigte diesen schnapsigen Wert übrigens beharrlich vor und nach dem Frühstück inklusive anschließendem Toilettenbesuch an.
Also bringe nach den beiden letzten Wochen immerhin 1,3 kg weniger auf die Waage, was beinahe meinem Durchschnittswert aus dem letzten Duell entspricht, als ich auch etwa 700 g pro Woche abgenommen habe. Die Entwicklung stimmt also – und die Richtung sowieso. Eine leichte Frustration tut sich höchstens auf, weil ich vor dem Wochenende sogar schon einmal kurz die 109 auf der Waage gesehen habe und “Uhuz” (unter 110 kg) ein ganz schöner Meilenstein wäre. Das würde schließlich auch nach dem “alten BMI” bedeuten, dass ich den Bereich der Adipositas verlasse und “nur noch” übergewichtig wäre. Nun ja, auch wenn dieses Duell mit seinen 10 Wochen fast einen Sprint-Charakter hat, ist das Abnehm-Projekt für mich ja eher ein Marathon. Und da darf man sich einfach nicht verrückt machen.
Hoch statt runter – aber nicht unerwartet
Letzte Woche schon angekündigt – das CommunityCamp Berlin stand auf dem Programm. Und dazu gehören einfach Burger am Vorabend, Burger am Samstagmittag – und Jägermeister und Bier am Samstagabend. Traditionen soll man(n) feiern, oder?
Und so hieß es +0,5 kg seit dem letzten wiegen. Wenn das alles an Problemen war, ist das ok… Schaue ich aber so in meinen Kalender, ahne ich eine gewisse kommende Inkonsequenz. Aber wir werden sehen…
Yay!
Es geht voran. Ich versuche, mich eisern an den Wochenkalorienwert zu halten, den ich in myfitnesspal vorgegeben habe. Diese Woche hat es fast funktioniert. Es gab einige Ausschläge nach oben und unten, aber ich komme diese Woche durchschnittlich bei 2200 Kalorien an:
Und das trotz Pizzen am Freitag und Essen gehen am Samstag.
Das Ergebnis überrascht mich dennoch, denn gestern Abend habe ich einen Kilo Kürbis in mich gesteckt…
Beim Fitnessstudio um die Ecke habe ich mir wieder Kurse rausgepickt und werde jetzt auch wieder mindestens 2x pro Woche morgens schwimmen gehen. Die passende Playlist für meinen wasserdichten Walkman habe ich stimmungsbedingt neu gebaut:
Bloodbath und Kataklysm funktionieren erstaunlich gut!













