War es jemals spannender?

Spannend! Nicht meine Hosen, denn die sind so langsam eher zu weit als zu eng, nachdem ich seit Beginn des Duells fast 15 kg Gewicht abgenommen habe. Aber um so spannender scheint sich das Finale des Sommer-Duells zu entwickeln, wie Squashmaster bereits schrieb.  Er und ich liegen derzeit Kopf-an-Kopf. Nur noch zwei mal wird gewogen, und vor mir liegen Wochenenden mit Einladungen und anderen “Verlockungen”. Es wird also nicht einfacher auf den letzten Metern.

Doch persönlich sehe ich mich jetzt schon als Gewinner. Nicht des Duells, aber was ich alleine durch den Abbau der ersten 15 kg Übergewicht bisher an Lebensqualität gewonnen habe, motiviert mich unglaublich, diesen Weg weiter zu gehen.

Knappes Rennen …

Mist, irgendwie will sich die U90 nicht dauerhaft einstellen. Wie bereits beschrieben U90 … hatte ich die 90kg-Marke geknackt. Sogar 2-mal … aber jeweils morgens vorm Frühstück nach einem 10-km-Lauf. Montag nochmal abends im Regen 10 km gelaufen, aber da waren es dann trotzdem noch 90,8 kg. Heute morgen dann die Ernüchterung: 90,5 kg und es will nicht tiefer derzeit.

Also muss ich wohl die Kampfmaschinerie in Gang setzen, denn ich habe heute den 1. Platz nicht verteidigen können. Ergo werde ich bis zum Schluss noch mal alles geben und meine (fast zuckerfreie) Ernährung mit weniger Fett und Knabberzeug optimieren. Dann sollte in 14 tagen nicht nur U90 erreicht sein sondern auch wieder die Führung im Abnehmduell!

Bloggen Imposible

Bin seit (fast) zwei Wochen nun etwas außerhalb der gewohnten Umgebung. Weit ab von Rechner und Waage.

Meine Hauptbeschäftigung sieht derweil in etwa so aus:

image

Oder so:

image

Oder so:

image

Aktualisierung gibt es dann erst wieder nächste Woche.

U90 am Montag, aber das hielt nicht an

Am Montag (10.08.2015) hatte ich es endlich geschafft. Nach einem 10 km Lauf und vorheriger Entl….. aller überflüssigen Komponenten hat mir meine Waage doch glatt 89,9 kg angezeigt. YES!!!! Darauf dann am Dienstag erst mal eine Tüte Chips …

Mittwoch wieder 10 km gelaufen, neue Bestzeit 2015 (na ja, derzeit schaffe ich die 10 km in 5:39/km), und trotzdem nur 91 kg mit den oben beschriebenen Nebenmaßnahmen. Ok, ich bin selbst schuld und merke: im Urlaub at home stehen die leckeren Dinge griffbereit und rufen halt lauter nach mir. Muss wohl demnächst mit Ohrenschützern durchs Haus gehen.

Die Anti-Zucker-Challenge mache ich weiter. Habe mir angewöhnt halt keine Süßigkeiten mehr zu essen und wenn möglich auch den Zucker in den Lebensmitteln wegzulassen wie Marmelade oder sogar Honig (ist aber schwierig). Gestern gab es mittags ein super-lecker 3-Gänge-Hochzeitsessen mit anschließend Herrencreme und Erdbeere-Quark-Nachtisch. Und ja, ich habe es reichlich genossen. Dafür aber keine gezuckerten Getränke, das alkfree-Weizen durfte herhalten. Am Samstag steht noch mal ein 10 km Lauf oder ein ruhiger 15 km Trainingslauf an, je nach Lust und Laune. Dann sollte die 90er Marke auch endgültig und langfristig gefallen sein!

“Neuer” Body Mass Index

Ein Mathematik-Professor aus Oxford hat eine neue Formel zur Bestimmung des Body Mass Index (BMI) postuliert, die seiner Meinung nach besser darstellt, dass wir nicht in einer zweidimensionalen Welt leben. Gerade für besonders große oder besonders kleine Menschen hat diese neue Formel imposante Auswirkungen. So läge ich mit meinen 1,91 Metern Körpergröße nach der neuen Formel derzeit (Stand: heute morgen) nur noch knapp 1,8 kg im adipösen Bereich, nach der alten Formel müsste ich noch mehr als 7 kg abspecken, um von der Adipositas ins Übergewicht zu rutschen.
Bildschirmfoto 2015-08-12 um 14.36.43(Neuen BMI selbst berechnen)

Der Schöpfer dieser neuen Formel, Professor L N Trefethen, betont allerdings auch, kein Mediziner oder Epidemologe zu sein und sein neuer Rechenweg keine Verbesserung sein muss, möchte aber angesichts des weltweit zunehmenden (pun intended) Adipositas-Problems  eine sachliche Diskussion starten, wenn die Bewertung vorwiegend auf einem einzigen Zahlenwert (dem BMI) erfolgen soll.

Da mein Ziel nicht damit erreicht sein wird, endlich wieder “nur” übergewichtig statt adipös zu sein, hat die neue Formel für mich auch nur bedingt Aussagekraft, aber einen kleinen zusätzlichen Motivationsschub hat mir diese Meldung dennoch gegeben. Wie schneidet Ihr mit dem neuen BMI ab? Besser, schlechter oder gleich?

5-Jahres-Tief

So, ich probier nochmal eine Grafik zu publizieren.

Das sind die Jahrestief- und -höchstgewichte aus 2010 bis 2015, also seit dieses Bog läuft.

An sich wollte ich mal ALLE Daten aus den Jahren aggregiern (was von zweifelhaftem Wert ist), aber man sieht hier einiges sehr schön.

1) Ging es 2011 und 2013 mal ein bisschen runter, aber ansonsten immer straff hoch.
2) Hatte ich letztes Jahr mit 116+ mein Höchstgewicht.

Zudem war ich letzes Jahr 50 geworden und da wird man sich bewusst dass jetzt, wie der Südbadener sagt “‘d Axt am Bomm” ist. Auf Französisch: Jetzt – oder nie.

Irgendwann diesen Winter machte mich jemand auf die 5:2 Diät aufmerksam und obwohl ich es mir nicht an Silvester vorgenommen hatte saß ich zunächst zweimal oder dreimal wöchentlich und aktuell fast täglich 30 min auf dem Trimmrad (nachdem mir ein Physiotherapeut sagte, dass ich bei 30 min Training keinen Pausentag einlegen muss…)

Dann las ich das 5:2-Buch ‘The Fast Diet’ und es schoien mir seit langem das erste zu sein, was machbar war – davor hatte ich mal “Pfundskur” gemacht – noch ohne Bewegungspunkte und durch den Ersatz Schololade -> Gummibären auch schon einges wettgemacht, so 5-10 Kilo. Das war ca 1996. danach kam alles wieder drauf, weil ich, pardon, brot fraß um satt zu werden, was man damals noch empfahl und später als Irrweg erkannte. Das hatte auch mein vertrauen zu Diäten ziemlich erschüttert. Zudem fanden sich für viele Dinge, die ich so aß, keine Fettaugen-Angaben.

Das 5:2-Konzept hat mich überzeugt, weil es
a) hohe Machbareit und flexiblität hat
b) es außer an den Diättagen keine Regeln gibt
c) es x anere gewudheitsfaktren wie die von Krebs oder alzheimer günstig beeinflusst
d) weil man außer dem Buch und vielleicht Rezepten nichts braucht.

Die Holperer bei 5:2 und was ich punktuell abwandle oder wo ich ‘cheate’ (offenbar ohne größere Konsequenzen), das erzähl ich ein ander Mal.

Und das mit dem Trimmradfahren hat funktioniert, weil es jetzt wieder vor dem Fernseher steht (in einem der kleinsten Räume unserer Wohnung: Gäste- und Fernsehzimmer, da ist unser einziges TV-Gerät) und ich dabei aufgenommene Actionfilme gucken kann.

Ein bisschen hat da auch das Lifelogging funktioniert, weil ich über den Polar Pulsmesser & Polar beat sehen konnte, wie effizient ich im Fettverbrennungspuls bin.
Grade holpert die Technik und ich bin mir nicht mal sicher, ob ich, wenn ich das aktuelle Bewegungsprogramm so beibehalte, noch ein Logging brauche. Notfalls reicht ein Papier-Jahres-Kalender, an dem ich mir Bewegungssmileys reinmale.
Und das Trimmrad regelnt ohnehin ab, wenn ich über 110 gehe, d.h. an sich muss ich die Echte verteilung’ nicht loggen. wenn ich mal zu sehr im Light-bereich bin, dann geht s mir vielleicht grad nicht so super und ich muss mich dann auch nicht quälen.

Jetzt, wo sicht so viel los sit, schaffe ich manchmal eine Stunde Bewegung vor 11 Uhr:
Zu Fuß zum Bäcker und zurück, 12-18 Minuten
30-35 Min Trimmrad (Puls 95-105)
15 Min Rad zum See und zurück (also 2* 7+ min)
20-25 min Schwimmen

Und das alles nicht im ‘Schweißmodus’ sondern einfach so, dass man sich bewegt hat.

Tja, so siehts aus.

Schon wieder ein Zwischenerfolg auf der Waage: #uhuzw

Es läuft! Diese Woche bin ich wieder unter die 120-kg-Marke gekommen (aktuell 118,6 kg), und es fühlt sich verdammt gut an. Das “Geheimnis” dürfte tatsächlich im Kalorien-Zählen liegen, denn während man die verbrauchten Kalorien (Grundumsatz und Leisungsumsatz) hinreichend gut errechnen und automatisch erfassen kann (z.B. mit Google Fit oder anderen Hilfsmitteln), verschätzt man sich bei den zugenommenen Kalorien durch Essen wohl gerne, selbst Ernährungsberater scheinen da so ihre Schwierigkeiten zu haben (via r/fatlogic).

Bei meinem Gewichtsverlauf seit Anfang April sieht man ganz gut, dass ich die Gewichtsabnahme noch einmal beschleunigen konnte, als ich Anfang Juni mit dem Kalorienzählen angefangen habe und die tägliche Energiebilanz im Blick behielt:

Gewichtsverlauf seit April 2015

Neuer Monat, neues Glück und Ansporn zugleich

Tag zusammen, mein U90 Ziel für Juli habe ich leider nicht geschafft. Woran lag es? Einfach zu faul gewesen und nicht die Zeit genutzt. Habe seit 1 Woche urlaub und hätte … hätte … hätte jeden Tag Sport machen können. Aber es blieb beim WOLLEN und nicht beim TUN. Ergo ist, wie Oliver es ja unter Am bisherigen Tiefpunkt, yay. schon andeutete, mein Wert wieder gestiegen bzw. mein Abnehmer hat sich reduziert.

Aber Oliver hat auch einen neuen bei mir Ansporn verursacht: Da er sich noch Siegchancen ausrechnet will ich den verbliebenen Teilnehmern zeigen, wo die Harke hängt. Morgen geht es an die Ostsee für 1 Woche und die Sportsachen sind eingepackt. Plan ist jeden Tag die Brötchen beim Bäcker joggend zu holen und wenn möglich noch ne Runde dran zu hängen. Damit U90 bis Ende des Ostseeurlaubes und ggfs. U85 bis zum Ende der Challenge erreicht wird. Wünscht mir Glück :-)

Noch fünf mal wiegen – was ist noch drin?

Das Duell nähert sich seinem Ende, nur noch fünf Wiegetage stehen uns zur Verfügung. Da ist es an der Zeit, einmal zu überschlagen, was in den letzten Wochen noch zu holen ist. Seit Beginn des Duells vor 15 Wochen habe ich 11 kg abgenommen, das entspricht durchschnittlich etwa 700g pro Woche.  Das ist ein verdammt guter Schnitt und würde bei reinem Fettabbau etwa einem täglichen Kaloriendefizit von 700 kcal entsprechen (ich habe aber durch das Radfahren und andere sportliche Aktivitäten auch Muskeln aufgebaut). Wenn ich es also schaffe, diese negative Energiebilanz in den kommenden Wochen aufrecht zu erhalten, sollte ich bis zum Ende des Duells noch einmal um die 3,5 kg abnehmen können. Der damit errechnete Body Mass Index läge jedoch noch immer deutlich im adipösen Bereich. Das heisst also, dass es für mich auch nach dem Duell weiter gehen wird mit dem Abnehmen.

Bis Ende Juli noch die 90 knacken

So, nachdem die Gewichtsreduktion stetig fortschreitet muss ich für die restlichen 1,6 kg bis zur magischen 89,9 kg-Marke noch etwas tun. Sport und Gartenarbeit ist ab Montag angesagt … oder wofür macht man sonst Urlaub?

Definitiv nicht dazu gehörte nicht das gestrige Abschlussfest des Kindergartens mit alkoholischen Biergetränken und Grillsensationen. Ok, Zucker wird weiterhin vermieden!

Gestern gab es noch 2 Packungen Twix geschenkt! Man, was sind die lecker (kann mich aber fast nicht mehr erinnern).

Meiner Ex-Verlobten habe ich angedroht am 1. August diese zwei Packungen ALLEIN und wirklich ganz ALLEIN zu bearbeiten. Ihr Hinweis, die bislang geschafften Ergebnisse damit zu torpedieren machten mich stutzig und ganz ehrlich … auch ein bissl stolz.

Ergo wird wohl gerecht unter den anderen Familienangehörigen die Leckerei verteilt und Papa bleibt dran am Ziel BMI <=25.

Mimimimi

Och Menno! Mehrere Wochen Stillstand, dann letzte Woche einen kleinen Satz nach unten und nun schon wieder nix bei rum gekommen. Irgendwo ist da doch der Wurm drin. Kalorienzählen: bringt nix, Sport: bringt zusätzliche Kilos durch Heißhungerattacken, alle Leckerlies ignorieren: bringt nur Frust. Wenn das so weitergeht, werde ich mich von einen Treppchenplatz in diesem Duell wohl verabschieden können.

Wissenschaftliche Studien scheinen meine diesbezügliche Erfahrung der letzten Wochen sogar zu bestätigen: Fettleibige haben kaum Chancen, dauerhaft abzunehmen. Es ist frustrierend…

back on track #uhuz

Offenbar war ich doch etwas zu optimistisch, dass meine Fastterei alle Sünden kompensieren kann.

Nach zwei “kompletten” Fastenwochen (je 2 Tage a 600 kCal) bin ich wieder uhuz: Unter Hundertzehn.

Und ab jetzt bin ich vorsichtiger.

Übrigens: ‘Russ’ aus alkfreiem Weizen und Sprite Zero schmeckt auch lecker ;)

Scale Victory!

Heute morgen hatte ich endlich wieder einmal ein Erfolgserlebnis auf der Waage, nachdem das Gewicht sich in den letzten Tagen trotz kalorischen Defizits (“weniger essen, mehr bewegen” – und am besten beides protokollieren) kaum merklich veränderte. Geduld und Hartnäckigkeit zahlen sich also doch aus. Vor dem Komma habe ich heute 10 Kilo weniger auf die Waage gebracht als zu Beginn des Duells, und der Erfolg auf der Waage wird durch viele weitere “Non Scale Victories” bestätigt. Vor allem die andauernd besser werdende Fitness motiviert mich, weiter am Ball zu bleiben. Denn es ist noch ein weiter Weg zum Idealgewicht.