Archiv der Kategorie: Sport

Stark angefangen…

um dann ebenso stark nachlassen zu können? Mal sehen. Das wird sich noch herausstellen müssen :-) .

Auf jeden Fall habe ich es geschafft direkt mit der ersten Messung einen kleinen Vorsprung herauszuarbeiten (derzeit fehlen noch zwei Messergebnisse, bin mir da also auch nicht ganz sicher). Auf jeden Fall ist das schon mal ein schöner Start in das Duell. Die Woche habe ich mich nach langer Zeit mal wieder täglich auf die Waage gestellt, was mich in den ersten zwei Tagen (Dienstag und Mittwoch) dann doch überraschte, war, dass ich direkt mal knapp 3,5Kilo in zwei Tagen verloren habe. Ursache war wohl die vollständige Eliminierung sämtlicher Naschereien “am Rande”. Die folgenden Tage pendelte sich das dann aber ein, da sich der Organismus auf die nun erforderlichen gründlichere Energieverwertung einstellte. Auf meiner tagesaktuellen Messkurve war das dann sehr gut zu sehen wie es wirklich auf und ab ging und sich derzeit langsam aber sicher in eine leichte Abwärtskurve einpendelte.

Auf und Ab

Geholfen hat wohl auch die Wiederaufnahme meiner sportlichen Aktivitäten. So wurde die Woche das erste mal seit langer Zeit das Sportstudio wieder zwei mal in einer Woche aufgesucht. Laufen war allerdings nicht so viel drin, da ich mir dort wohl auch direkt ein paar leicht schmerzende Schienbeine zugezogen hatte. Direkt nach 20 Minuten “warmlaufen” auf die Beinpresse war wohl doch keine so gute Idee. So musste der eigentlich im Kalender stehende Neumühler Neujahrslauf am letzten Samstag dann erst einmal ausfallen.

Ich bin mal gespannt wie sich die anderen 12 Wochen noch entwickeln werden…

Übrigens, ein “Nebenbeiprojekt” hab ich da eventuell auch noch in Planung. Da muss ich aber wirklich schauen, ob ich mich genug selbst disziplinieren kann um das durchzustehen :-)

Schwellenangst

irgendwie hakelt es derzeit gewaltig. Ein ständiges Pendeln kurz vor 90. Wenig essen: keine Änderung. Viel trinken: egal. Gar nix essen: Magengrummeln, sonst nix. Ganz viel essen: Gewicht stürzt auf 90,2 aber nicht weiter… Irgendwie laufen alle Versuche die 9 ganz vorne beim Gewicht loszuwerden ins Leere. So wird das nix mit der Bikini-Figur.

Und dann meinte mein Trainer auch noch letzte Woche beim Trainergespräch beim Messen und Wiegen auch noch, dass da nicht mehr so viel weniger werden sollte, schließlich soll ja noch Fitness und auch Muskelmasse aufgebaut werden.  Zumindest eine erfreuliche Nachricht  war zu vermerken: der KfA ist mittlerweile bei 20.5% angelangt (gestartet war ich mal vor langer Zeit bei > 40%).

Vielleicht sollte ich mir mal eine Sportart suchen, bei der man sich auch Ziele stecken kann (und damit innerlichen Druck aufbauen). Dann müsste ich nicht immer nur zum Gerätetraining. Laufen wäre schön, fällt aber wohl flach, so oft wie ich alleine im letzten Jahr Entzündungen in Sprunggelenken oder der Knochenhaut hatte. Am besten wäre aber etwas für Einzelkämpfer, ohne viel Ausrüstung oder an bestimmte örtliche Gegebenheiten gebunden zu sein und wo man mal ne Stunde zwischendurch trainieren kann. Alternativ kann mir ja vielleicht ein mitlesender Sportarzt mal erklären warum ich so häufig Entzündungen haben könnte und vor allem was man dagegen machen kann (dann kann ich meine Laufschuhe wieder auspacken). Packt die Tipps einfach in die Kommentare…

Chinesische Faltenhunde – oder die Folgen erfolgreicher Gewichtsreduktion

Abnehmen, Gewicht reduzieren, Fitness aufbauen, Schlank werden… all das ist Ziel dieses Blogs (und vor allem seiner Teilnehmer). Aber einige werden mit Sicherheit auch weitere, eher optische Ziele im Auge haben. Und sei es der Auftritt in Bikini oder Badehose am Baggersee oder Ostseestrand im August.

Faltenwurf

Faltenwurf (CC-BY jremsikjr)

Doch wenn man von einem sehr gut gepolsterten Startplatz diese Ziele anzusteuern versucht, wird man neben den vielen Erfolgserlebnissen auch das ein oder andere neue Problem dazu bekommen.

Ein Problem, dass mich derzeit etwas quält, ist dass ich nicht nur aus meinen Klamotten heraus gewachsen bin (immerhin zwei Xe weniger), sondern anscheinend auch aus meiner eigenen Haut. FrüherTM war nicht nur alles besser, sondern auch gut “unterfüttert”. Falten waren da eigentlich nie ein Problem. Doch jetzt, wo der Dämmstoff (ja, ich habe nun auch ganz schnell kalte Finger und Füße und friere überhaupt viel schneller) fehlt, zeigen sich die Alterungserscheinungen langsam aber sicher an allen möglichen (und unmöglichen) Körperstellen. Besonders schlimm  ist es jedoch am Bauch und Oberkörper (Oberarme und Oberschenkel gehen grad noch so…).

Der Faltenwurf ist aus meiner Sicht nicht nur unschöner als der vorher vor mir her geschobene Bauch (und der war schon… Naja…), sondern sie werfen auch mittlerweile Probleme auf, denen auch mit viel Pflege (Cremen, trocken halten,…) langsam aber sicher nicht mehr beizukommen sind. Spätestens nach dem Training sind sämtliche Pflegemaßnahmen wieder hinfällig und es fängt an unerträglich zu werden (wer sich vom Begriff “sich einen Wolf laufen” eine Vorstellung machen kann, kennt das). Die Konsequenz das Training sein zu lassen will ich aber nicht ziehen.

Ehrlich gesagt, hätte ich bei Beginn dieses “Totalumbaus” meiner Selbst, nie geglaubt, dass mich so etwas dann doch so quälen könnte. Ich dürfte mit diesem Problem aber mit Sicherheit nicht alleine sein. Also sagt doch bitte: wie geht ihr mit diesem (Luxus-)”Problem” um?

Vollversagen, neue Vorsätze (ist ja Jahresanfang)

Nicht nur als fleißiger 321-Blogger sondern auch bei der Erreichung irgendeines Gewichts(reduktions)ziels habe ich 2010 völlig versagt. Noch immer weigert sich meine Waage, mir einen Wert anzuzeigen.

Aus naheliegenden Gründen werde ich an keinem der gerade anlaufenden Duelle teilnehmen.

Aber gestern habe ich angefangen, mein Trimmrad1 wieder zu benutzen (erstmal nur 3 Minuten am Stück, heute schon 5 Minuten — aber das soll weiter gesteigert werden). Dadurch hoffe ich, bald irgendwann wenigstens wieder in der 150kg-Klasse anzukommen.

Bitte schimpfen, wenn ich zu lange nichts mehr habe von mir hören lassen.

1) Ich dachte ja, die Anzeige an dem Ding sei kaputt, aber nachdem ich die Bedieneinheit rausgeschraubt hatte, kam ein Batteriefach zum Vorschein. Mit neuen Batterien kann ich plötzlich wieder eine “Geschwindigkeit” sehen.

Endlich Übergewichtig!

Auch wenn das Geocacher-Duell schon länger vorbei ist, habe ich weiter gemacht. Und was soll ich sagen: Endlich geschafft! Ich bin Übergewichtig!

Na gut, genaugenommen, zumindest rein rechnerisch, bin ich das jetzt schon eine kleine Weile, aber der innere, psychologische Schwellenwert war irgendwie nicht zu knacken. So pendelte ich immer zwischen einem BMI von 29,9 und 30,0 hin und her. Wochenlang. Doch heute, ja heute morgen war es die Waage, die mir meinen Tag rettete und mir endlich verkündete: 99,7kg! Und das obwohl ich gestern Abend nach dem Sport anlässlich des World-Pasta-Day noch eine doppelte Portion dieser Kalorienträger reingeschaufelt habe (nach 1,5h Zirkeltraining und 1h “reinschnuppern” in den Pump-Kurs brauchte ich das einfach).

Auf jeden Fall: ich bin uhu! Nach fast 15 Jahren wieder mit weniger Stellen bei der Gewichtsangabe aus zu kommen hat was…  :D

Nun geht es auf zu neuen Zielen. Normalgewicht soll ja auch ganz angenehm sein. Hab ich so gehört. Sind ja jetzt “nur noch” 16kg bis dahin. Das sollte zu schaffen sein (auch wenn ich spätestens dann gar nichts mehr zum anziehen habe).

Sch… auf Wochenenden…

Arrg, ich hasse Montage. Da sagt einem die Waage unmissverständlich, was man am Wochenende falsch gemacht hat. Z.B. ein (oder zwei) Steak vom Grill zu verputzen. Prompt zeigt die Waage wieder 1,5kg mehr an als noch am Freitag. Da half auch nicht die Arbeit im Garten.

Mittlerweile schaff ich es über die Woche man grad so das Wochenendsündigen wieder etwas auszugleichen. Aber ich kann mich doch nicht die ganze Woche lang nur von einer Stulle (mit kalorienarmen Putenbrustaufschnitt) und ner Schale Müsli täglich ernähren. Steigerung wäre ja nur noch Nulldiät. Ich seh schon meine “Mitbewerber” mit fliegenden Fahnen an mir vorbeiziehen. Das einzig Positive bisher ist, dass mein Gürtel mittlerweile auf dem letzten Loch pfeift (dann werde ich wohl wieder auf den mit der verstellbaren Schnalle umsteigen müssen, oder ein zusätzliches Loch stanzen…). Vielleicht sollte man statt sich aufs Gewicht zu beziehen auf den Bauchumfang ausweichen?

Mein Bewegungsanteil ist leider nicht gestiegen in den letzten Wochen. Zu Hause steht viel Arbeit an und mein Fahrradfritze bekommt derzeit leider auch nix ran. Rahmen sind derzeit nicht zu bekommen… Komponenten sind nicht alle gewünschten verfügbar… Ich werd wohl doch wieder auf ein Serienrad (mit leichten Modifikationen) zurückgreifen. Allerdings sind die Schwerlasträder derzeit auch nicht leicht zu bekommen…

Jetzt könnte ja der ein oder andere Meinen: “geh doch schwimmen oder laufen…”. Jaja, schwimmen. Mit dem Schweriner See direkt vor der Tür ist das ja theoretisch ganz toll, aber 10° Wassertemperatur?! Schwimmhalle ist die nächste 25km weit weg und vor 8Uhr abends komme ich da eh nicht hin (ist mir persönlich viel zu spät). Laufen hab ich 2 mal angefangen und musste beide male nach 2 Wochen wieder aufhören, weil ich dank einer äußerst schmerzhaften und lang anhaltenden Knochenhautentzündung an beiden Schienbeinen kaum noch gerade gehen konnte. Mir bleibt als Alltagssport nur das Rad. Wenn ich denn endlich wieder eines hätte…

Die Kerze an beiden Seiten anzünden

Der Blick auf die Waage und in die vergangene Woche zurück zeigt ein  deutliches Ergebnis: Alles beim Alten! Mein Energiehaushalt war also stabil.

Es wird ja empfohlen das “Abnehmen” wie eine Kerze zu betrachten. Diese verbrennt dann schneller “das Fett”, wenn man sie an beiden Seiten anzündet:

Die A-Seite der Kerze: Die Nahrungsaufname muß kontrolliert werden um zu erkennen, was man so zu sich nimmt. Sind es die lange sättigenden nicht dickmachenden Sachen oder die fettigen, süssen schnellen Glücklichmacher?

Die B-Seite der Kerze: B wie Bewegung. Wenn man den Körper mehr bewegt, dann wird mehr verbrannt und man nimmt ab.

Eigentlich ist das also ganz einfach. DerKörper-Motor muß im Laufe der Woche mehr verbrennen, als man durch den Mund als Brennstoff zuführt. Was hindert uns? Die Gewohnheiten.

Bei mir hat das in der letzten Woche mit dem Abnehmen daher nicht geklappt:

zu A) Am Tag vor dem Termin mit der Waage wurde noch ein Lahmacun 60 min. vor dem normalen Mittagessen verdrückt. Dann feierte ein Dienstagscacher noch in der Nacht seinen 1000. Cache. Also: Kuchen und Leckereien. Konnte ja nichts werden auf der Waage.

zu B) Nur am Dienstag zum Cachen gewesen (Nacht-Multi, 4 Std., 5km, ordentliche Steigung). Dann nur noch am Wochenende Tennis gespielt. Das ist aber meine normale wöchentliche Bewegung.

Ziel für die Woche mit dem enthaltenen Pfingst-Wochenende: A) Bei den Mahlzeiten mit einer Portion auskommen.  B) Noch die eine oder andere sportliche Aktivität mit einbinden.

Das Wetter wird gut … Auf geht´s!

Ein Wunder der nicht vorhandenen Technik!

Ich wundere mich ja jeden Montag auf’s Neue, dass ich in der Gesamtwertung unserer Abnehmrunde gar nicht so schlecht positioniert bin. Auch diese Woche halte ich wieder meinen zweiten Platz hinter dem trotz zwei Wochen Zunahme immer noch fast uneinholbaren Hans. Dabei habe ich nicht mal annähernd eine Abnehmtechnik auf Lager.

Viel mehr als einfach mal nur einen Teller zu essen und insgesamt nicht all zu fettes Essen zu mir zu nehmen, ist bisher leider nicht passiert. Ich hatte mal vor, etwas mehr auf Kohlenhydrate zu achten, merke aber, dass ich da bisher doch nicht so wirklich was eingespart habe. Immerhin sättigt das Zeug nun mal auch am besten! Zu sportlicher Betätigung kann ich mich in der Dunkelheit abends erst recht nicht mehr bewegen. Und dennoch purzeln die Pfunde – zwar langsam, aber schnell genug, um im Rennen zu bleiben.

Mal sehen, ob ich meinen Plan, bis zum Wochenende wieder mit ein wenig Heimsport anzufangen, in die Tat umsetzen kann. Ich war ja schon mal so weit, jeden Abend ne halbe Stunde Übungen wie Sit-Ups, Liegestütze und so weiter zu machen. Wenn man sowas mal nur langfristig durchhalten würde…

Ganz schön viel los hier..

..also genauer bei mir. Sport erwähnte ich ja schon als ein wichtiges Feld der Betätigung. Unerwähnt blieb, dass das Ganze auch ausarten kann. So merkte z.B. ein Kollege an, der nebenbei auch Prüfungen für das Sportabzeichen früher abnehmen durfte und sehr viel gerudert ist, dass 30 Minuten Schwimmen längst nicht ausreichen würden und ich gegen die Plautze ja ein paar Situps morgens machen sollte.

Fassen wir das mal zusammen: Mo-So neben den 10 Minuten Snakeoil Rüttelplatte jetzt noch so 10 Minuten Situps, Di und Donnerstag zusätzlich (sic!) 1h schwimmen. Neben der Anstrengung und der Überwindung sich morgens gleich zu quälen bewegen kostet das auch noch Zeit. Schließlich habe ich mir – und vor allem meinen Kleinen – angewöhnt, morgens immer ausführlich zu Frühstücken.

Besonders die “Kleinen”, also meine Papageien, finden das jetzt so dermaßen toll, das sie den ganzen Tag nichts essen, bis ich wieder nach Hause komme. Sind eben sehr soziale Tiere. (Wer sagt da “ach die Sozis schon wieder?”) Also ist Frühstück Pflicht. Bis ich im Büro bin habe ich gefühlt also nun soviel “Krams” erledigt, dass ich mir nicht mehr vorstellen kann, wie das wohl mit Familie wäre. Wie gesagt – noch bin ich single, ohne bekannte Kinder.

Aber wozu Jammern? Kein Berg kann jemals so hoch sein, dass man ihn nicht noch höher machen könnte. Das habe ich dann gestern auch gemacht, indem ich mir ein Springseil organisiert habe. Ich erinnere mich noch, wie einfach das damals war. Ich glaube das war so die Zeit als Rocky gerade anlief. Aber heute? Ich habe es buchstäblich nicht geschafft auch nur eine Minute unfallfrei zu springen. Das ist ja nicht nur die Koordination. Das ist ganz nebenbei auch noch anstrengend, wenn man in unglaublich schnellen Takt seinen Körper inkl. Brauerei-Abszess in die Lüfte schwingen muss.

Trotzdem werde ich es mit in mein Morgenprogramm aufnehmen. Schließlich habe ich ja noch “Potential”, in beide Richtungen, bis zum letzten Wiegen.

Und was war sonst noch? Sonntag nacht konte ich nicht wirklich schlafen, da ich für den fehlenden Arbeitstag am Montag (Volker und ich waren auf dem TYPO3-Anwendertag in Frankfurt) ein wenig vorarbeiten musste. Der Anwendertag lief sehr gut – ohne jetzt zu sehr in die Tiefe zu gehen; das hat z.B. der TYPO3blogger auch gleich gemacht. Das Essen jedenfalls war vorzüglich. Ich nehme an, dass es irgendwas war, was ich in der Bahn dann gegessen habe. Jedenfalls das, was auch immer es war, bescherte mir in der Nacht ein sehr ungutes Gefühl in der Magengegend und Schüttelfrost ohne Ende. Um 5 Uhr morgens konnte ich dann endlich einschlafen und habe dabei wohl auch jden Tropfen Wasser ausgeschwitzt, den ich noch zur Verfügung hatte. Dafür war dann gestern Nachmittag aber wieder alles in Ordnung – es fehlte mir lediglich der Appetit, aber das ist beim Abnehmduell ja nicht soo schlimm.

Heute geht es mir zum Glück immer noch gut  – ich habe mein oben genannte Programm auch schon absolviert, sogar inkl. der Stunde schwimmen; gestern musste dies ja logischerweise ausfallen und zwei mal pro Woche ist nunmal auf dem Trainingsplan vorgesehen. Da hilft auch keine Ausrede :-)

Also, wie man sieht: Ganz schön viel los hier.

Sport, Sport und nochmal Sport

Bewußt essen und auf Kalorien achten ist zwar ein wichtiger Aspekt, jedoch hilft das – zumindest bei mir in diesem Duell – nur für die ersten Kilos. Um weiter abnehmen zu können, gibt es nun noch zwei Wege. Zum einen die Reduzierung der Nahrungsaufnahme, also Hungern. Das fällt natürlich aus, nicht nur weil es ungesund ist. Auch esse ich zu gerne mit meinen Kleinen (Papageien) zusammen und außerdem würde das ja nun die Leistungsfähigkeit beinträchtigen.

Bleibt nur noch eine Option: Kalorienverbrauch steigern und zwar mit Sport.
Volker und ich sind ja nun auch schon dem Frühschwimmerclub beigetreten und ab Anfang November werden wir also zwei mal pro Woche trainieren. Zusätzlich nutze ich natürlich jede Gelegenheit vorher schon schwimmen zu gehen. So wie heute – meine Schwester und ihr Lebenspartner haben mich vorhin eingesammelt und los ging es wieder zur Holstentherme. Leider hatte auch diesmal Volker keine Zeit uns zu begleiten – vermutlich hat er aber auch schon so ausreichend Training dank der Wii :-)

Das Schwimmbad war diesmal bedeutend voller als beim letzten mal – offenbar sind wohl gerade irgendwo Ferien. Dennoch hatten wir ausreichend Platz um unsere Bahne zu ziehen. Das geht jetzt auch schon deutlich besser – dazu aber später nochmal mehr.

Da ich nun nicht mehr nur ums Überleben gekämpft habe, sondern in gemäßigter Geschwindigkeit geschwommen bin, konnte ich diesmal auch die anderen Becken und Attraktionen bewußt wahrnehmen. Die Rutsche habe ich diesmal sogar drei mal genutzt – der Reiz lag hier vor allem darin, möglichst schnell zu sein. Die Zeit wird am Ende nämlich angezeigt. Ganz nebenbei ist das natürlich auch mit Treppensteigen verbunden – also irgendwie auch wieder Sport. Im Wildwasserbecken waren wir dann auch noch kurz, sowie im Sole-Becken. Hier ist der Salzgehalt so hoch, dass man sich bequem auf dem Wasser treiben lassen kann. Nachteil: Die etwas Stumpfe Klinge, die ich heute morgen zum Rasieren verwendet habe, hat sich gleich ein zweites mal gerächt…

Auf den “Sonnenliegen” zeichnete sich übrigens ein Bild ab, welches normalerweise nur Pauschalreisende berichten können. Einige “Heranwachsende” hatten sich mittels Handtuch selbige reserviert. Eine junge Dame Mädchen kam dann irgendwann und fing an wie ein Rohrspatz über das Entfernen der Handtücher durch uns zu schimpfen. Sie wäre ja nur  “kurz” etwas essen gewesen. (Ja, richtig, die haben sogar eine Frittenbude in dem Laden). Letztlich zog sie dann mit den Worten “Manche Leute sind einfach Assi” davon. Schade – sie sollte sich nicht damit entschudligen und dahinter verstecken. Besser wäre es, wenn sie an sich arbeiten würde, so lange sie noch jung ist. Nicht, dass sie sich so in vier Jahren als alleinerziehende Mutter mit drei bis fünf Kindern im Plattenbau wieder findet.

Morgen werde ich erstmal einen Tag Pause einlegen – mit Sport soll man es ja auch nicht übertreiben.

Wir haben es getan!

Nein, nicht die Wii. Volker hat ja schon eine.

Heute morgen haben Volker und ich das erste mal den Frühschwimmerclub im Festland besucht. Zur Erinnerung: Das ist die neue Schwimmhalle hier in Hamburg-Altona.

Um Punkt 07:07 trafen wir uns zum Beginn unseres neuen Hobbys direkt an der Reeperbahn um dann gemeinsam zum Schwimmbad zu fahren. Im Schwimmbad angekommen erwartete uns ein unbesetzter Empfang mit einem Telefon und einem Hinweis, welche Nummer man wählen solle. Nach einem kurzen Telefonat war auch sofort ein freundliche Mtarbeiter zur Stelle, der neben unseren Personalien auch gleich Fotos von uns aufnahm.  Leider – oder zum Glück – nehmen die keine eigenen, sonst hätte ich vielleicht dieses genommen Endlich können SIE meine Gehirnwellen nicht mehr mitlesen. #... on Twitpic

Leider ist es nicht so, dass man am Tag des Eintritts in den Club sofort mit dem Training beginnen darf – das dauert ca. 14 Tage, bis man schließlich die Zugangsberechtigung erhält. Der freundliche Mitarbeiter am Empfang hat uns aber wohl die Enttäuschung angesehen und uns zumindest für heute bereitwillig die 1,5h Karten kostenlos gegeben.

Nun, nach vollbrachter Arbeit der guten sportlichen Ertüchtigung, sitzen wir gemütlich bei einem Kaffee & Kakao bei einem Bäcker und freuen uns, dass wir den ersten Schritt gemacht haben. Ab 01.11. werden wir dann jeden Dienstag und Donnerstag morgen schwimmen und sicher hier über unsere Fortschritte berichten.

Jetzt aber erstmal auf ins Büro – die eigentliche Arbeit wartet ja auch noch auf uns ;)

Nintendo Wii Fit Plus – langsam komm ich wohl nicht mehr drum herum

Das die Wii ein nettes Spielzeug Werkzeug für das Bestehen des Duells ist, wurde hier ja nun seit mehreren Jahren immer wieder angesprochen. Leider verfüge ich selbst noch über kein solches Gerät, doch das werde ich bald ändern müssen. Nachdem ich letzte Woche von dem neuen Fahrrad “Wii Cyber bike” berichtete, hat Nintendo nun nochmal nachgelegt und das bekannte Wii Fit Programm um ein “Plus” erweitert.

Der Funktionsumfang soll nun deutlich erweitert sein – gleich ins Auge fällt mir natürlich die Kalorienzählfunktion, die schön zu dem von Volker vorgestellten “tweet what you eat” passt. Besonders interessiert mich natürlich, ob es denn nun auch eine Möglichkeit gibt gegen einander im Web anzutreten. Vielleicht gibt es ja sogar soetwas wie eine Wii – Blog Funktion?

Sollte ich diesmal tatsächlich der Versuchung nicht widerstehen können, werde ich meine Testergebnisse hier direkt berichten.

Und dann war da noch…

..der letzte Sonntag, der eigentlich ja von mir zum Hausarbeitstag bestimmt wurde. Immerhin habe ich versucht, auf die ein oder andere Art, wenigstens mir selbst einzureden klar zu machen, dass Hausarbeit auch Sport ist. Zum Glück rief mich dann aber noch meine Schwester an und fragte, ob ich nicht mal mit zur Holstentherme fahren möchte. Klar, dachte ich, so eine Gelegenheit kommt viel zu selten und Familie ist ja auch immer sehr wichtig.

Nun ging es erstmal daran, die notwendige Ausrüstung zusammen zu suchen. Unter einem Berg offenbar eingelaufener Wäsche (zumindest passt mir der Krams nicht mehr) habe ich dann irgendwann auch tatsächlich eine Badehose ausgraben können. Um meiner Umwelt den Anblick der lässig über der Badehose hängenden Schwimmringe zu ersparen und auch um nicht von übermotivierten Umweltschützern vom Strand ins offene Meer geschleppt zu werden (“Rettet die Wale”), war ich also auch schon ein paar Tage nicht mehr in Badehose unterwegs. Gewundert hätte ich mich auch nicht, wenn ich in der Tasche der selbigen noch ein DM-Stück gefunden hätte. Vorsichtig habe ich das gute Stück nochmal anprobiert – und tatsächlich passte es noch. Zwar eher so gerade eben, aber es reicht. Mit Handtuch und Badehose bewaffnet (Badelatschen sind wohl in der Garage eingelagert) ging es dann los.

Wellness? Weit gefehlt: Sobald wir dann in der Therme waren, gab mir der Lebensgefährte meiner Schwester erstmal eine Einweisung in das Programm: “Wir beginnen mit 1.000m Brustschwimmen im Sportbecken. Deine Schwester schwimmt jede vierte Bahn einen anderen Stil- das kannst Du ja auch machen, wenn Du willst.”
Krasse Ansage, dachte ich mir so. Das sah man mir auch wohl an und so ergänzte er gleich: “Naja, Du kannst ja auch erstmal mit 20 Bahnen anfangen”.
Auch 20 Bahnen, also immerhin 500m, kamen mir eigentlich eher unerreichbar vor, aber der Ehrgeiz brachte mich dann wirklich dazu die 1.000m in der halben Stunde zu schaffen. Die letzten 20 Bahnen habe ich allerdings wohl eher gepaddelt wie ein Hund im Wasser und mehr oder weniger um Vortrieb gekämpft. Untergehen kann man zum Glück mit so einer Schwimmblase einem Bauch ja nicht so schnell.

Die Entspannung im Sole Becken, Entspannungsbecken oder wie die auch immer heißen mögen, habe ich dann allerdings nur noch sehr gedämpft wahrgenommen. Die Rutsche habe ich natürlich trotzdem ausprobiert und wurde auch prompt dafür bestraft:  Dank einer leichten Fehlbelastung beim Start krampfte mein linker Unterschenkel sofort und ich sauste vor Schmerz brüllent die Rutsche hinunter. Das mache ich nie wieder – lernen durch Schmerzen funktioniert bei mir.

…und dann war da ja noch die Hausarbeit. Leider war ich dafür aber Abends viel zu müde und dank meines Muskelkaters, werde ich diesen Sport wohl erstmal auf nächsten Sonntag verschieben.

Hausarbeit mal anders

Gestern noch schrieb ich über Sport – heute, am gemütlichen Sonntag morgen, sehe ich mich aber eigentlich außer Stande mich irgendwie vor der Haustür zu bewegen. Zu wichtig ist da natürlich zum Beispiel das ausgiebige Frühstück mit meinen Kleinen (Papageien), aber auch zahlreiche andere Dinge.

Zu denen zählt dann letztlich auch der Hausputz. Dann und wann muss man einfach den Besen/Staubsauger schwingen, Müll rausbringen, Käfig ausmisten und vielleicht sogar mal Staub wischen. Hausarbeit allein ist allerdings nur für die wenigsten sehr reizvoll und motivierend. Es fängt also wieder einmal damit man, dass man sich selbst dazu antreiben darf – aus der Sicht eines Singles gesehen.

Aber mal Hand auf’s Herz: Wir machen doch auch den Sport nicht aus Leidenschaft, sondern zur Verbrennung der Kalorien. Zumindest jetzt während des Duells. So gesehen ist doch auch Hausarbeit eine “sportliche Aktivität”. Direkt vor Ort und unmittelbar durchführbar.

Also los geht es! Aber vorher noch schnell gebloggt und eine Tasse Cappuccino bei Begutachten des geschriebenen trinken. Man will ja auch nichts überstürzen..