Archiv der Kategorie: Abnehmduell

Post, die das Abnehmduell betreffen

Ein Wunder der nicht vorhandenen Technik!

Ich wundere mich ja jeden Montag auf’s Neue, dass ich in der Gesamtwertung unserer Abnehmrunde gar nicht so schlecht positioniert bin. Auch diese Woche halte ich wieder meinen zweiten Platz hinter dem trotz zwei Wochen Zunahme immer noch fast uneinholbaren Hans. Dabei habe ich nicht mal annähernd eine Abnehmtechnik auf Lager.

Viel mehr als einfach mal nur einen Teller zu essen und insgesamt nicht all zu fettes Essen zu mir zu nehmen, ist bisher leider nicht passiert. Ich hatte mal vor, etwas mehr auf Kohlenhydrate zu achten, merke aber, dass ich da bisher doch nicht so wirklich was eingespart habe. Immerhin sättigt das Zeug nun mal auch am besten! Zu sportlicher Betätigung kann ich mich in der Dunkelheit abends erst recht nicht mehr bewegen. Und dennoch purzeln die Pfunde – zwar langsam, aber schnell genug, um im Rennen zu bleiben.

Mal sehen, ob ich meinen Plan, bis zum Wochenende wieder mit ein wenig Heimsport anzufangen, in die Tat umsetzen kann. Ich war ja schon mal so weit, jeden Abend ne halbe Stunde Übungen wie Sit-Ups, Liegestütze und so weiter zu machen. Wenn man sowas mal nur langfristig durchhalten würde…

Ganz schön viel los hier..

..also genauer bei mir. Sport erwähnte ich ja schon als ein wichtiges Feld der Betätigung. Unerwähnt blieb, dass das Ganze auch ausarten kann. So merkte z.B. ein Kollege an, der nebenbei auch Prüfungen für das Sportabzeichen früher abnehmen durfte und sehr viel gerudert ist, dass 30 Minuten Schwimmen längst nicht ausreichen würden und ich gegen die Plautze ja ein paar Situps morgens machen sollte.

Fassen wir das mal zusammen: Mo-So neben den 10 Minuten Snakeoil Rüttelplatte jetzt noch so 10 Minuten Situps, Di und Donnerstag zusätzlich (sic!) 1h schwimmen. Neben der Anstrengung und der Überwindung sich morgens gleich zu quälen bewegen kostet das auch noch Zeit. Schließlich habe ich mir – und vor allem meinen Kleinen – angewöhnt, morgens immer ausführlich zu Frühstücken.

Besonders die “Kleinen”, also meine Papageien, finden das jetzt so dermaßen toll, das sie den ganzen Tag nichts essen, bis ich wieder nach Hause komme. Sind eben sehr soziale Tiere. (Wer sagt da “ach die Sozis schon wieder?”) Also ist Frühstück Pflicht. Bis ich im Büro bin habe ich gefühlt also nun soviel “Krams” erledigt, dass ich mir nicht mehr vorstellen kann, wie das wohl mit Familie wäre. Wie gesagt – noch bin ich single, ohne bekannte Kinder.

Aber wozu Jammern? Kein Berg kann jemals so hoch sein, dass man ihn nicht noch höher machen könnte. Das habe ich dann gestern auch gemacht, indem ich mir ein Springseil organisiert habe. Ich erinnere mich noch, wie einfach das damals war. Ich glaube das war so die Zeit als Rocky gerade anlief. Aber heute? Ich habe es buchstäblich nicht geschafft auch nur eine Minute unfallfrei zu springen. Das ist ja nicht nur die Koordination. Das ist ganz nebenbei auch noch anstrengend, wenn man in unglaublich schnellen Takt seinen Körper inkl. Brauerei-Abszess in die Lüfte schwingen muss.

Trotzdem werde ich es mit in mein Morgenprogramm aufnehmen. Schließlich habe ich ja noch “Potential”, in beide Richtungen, bis zum letzten Wiegen.

Und was war sonst noch? Sonntag nacht konte ich nicht wirklich schlafen, da ich für den fehlenden Arbeitstag am Montag (Volker und ich waren auf dem TYPO3-Anwendertag in Frankfurt) ein wenig vorarbeiten musste. Der Anwendertag lief sehr gut – ohne jetzt zu sehr in die Tiefe zu gehen; das hat z.B. der TYPO3blogger auch gleich gemacht. Das Essen jedenfalls war vorzüglich. Ich nehme an, dass es irgendwas war, was ich in der Bahn dann gegessen habe. Jedenfalls das, was auch immer es war, bescherte mir in der Nacht ein sehr ungutes Gefühl in der Magengegend und Schüttelfrost ohne Ende. Um 5 Uhr morgens konnte ich dann endlich einschlafen und habe dabei wohl auch jden Tropfen Wasser ausgeschwitzt, den ich noch zur Verfügung hatte. Dafür war dann gestern Nachmittag aber wieder alles in Ordnung – es fehlte mir lediglich der Appetit, aber das ist beim Abnehmduell ja nicht soo schlimm.

Heute geht es mir zum Glück immer noch gut  – ich habe mein oben genannte Programm auch schon absolviert, sogar inkl. der Stunde schwimmen; gestern musste dies ja logischerweise ausfallen und zwei mal pro Woche ist nunmal auf dem Trainingsplan vorgesehen. Da hilft auch keine Ausrede :-)

Also, wie man sieht: Ganz schön viel los hier.

Auf dem richtigen Weg dank Glyx?

Immerhin 900 Gramm weniger als letzte Woche sind es und das obwohl ich wegen eines (vermuteten und abzuklärenden) Fernsensporns gerade nicht soooo auf Walking abgehe (ha Witz).

Jedenfalls haben wir uns vor einer weile das Buch zur GLYX-Diät (im Sinne von ‘Lebensweise’ besorgt und zumindest ich bin dabei, mich darauf umzustellen.
Generell gehört dieses Taktik zum Thema LowCarb, wobei das ganze nicht so engstirnig betrieben wird, wie in mancehn Abarten davon.
Z.B. wird hier 3-4 mal pro Woche ein kohlehydratarmes abendessen empfohlen und betont, dass Spaghetti am Abend gelegentlich durchaus OK sind.

Außer der Trampolin-Fixierung der Autorin des Buches ist der Rest recht ausgewogen und unorthodox.

Praktisch:
Abends gibt es oft Salat mit z.B. magerem Schinken drin.
Die Käseauswahl ist um Harzer Roller erweitert.
Auch morgens gibt es gelegentlich ein Schinkenbrot mit Quark oder eine mymelade.de mit recht wenig ZUcker (Kiwi Chili ;) )
Apfel Statt Banane.
D.h. es geht eher um (leckeren) Ersatz statt Verzicht und wenn man eine ganze Reihe solcher kleiner Veränderungen macht, dann tut man seinem Zucker-Fett-Haushalt was Gutes.
So die Theorie.
Wie sich die Praxis weiter entwickelt bleibt zu sehen ;)

Alle Tabellen:
Abnehmduell VII 2009 September – Dezember 321blog.de – Montagsduell

Darf ich bitte auch einen Schattenhaushalt bilden?

Vielleicht können wir uns ja auf folgendes Modell einigen:

Mein Gewicht über 100 kg wird ab sofort in einen Schattenhaushalt gewicht umgelagert. Für das Duell zählt dann nur noch alles, was übrig bleibt.

Damit es gerecht zugeht, muss natürlich das Gewicht, welches ich abnehme, zuerst vom “Stammgewicht” abgezogen werden, während eine Zunahme an Gewicht direkt auf das Schattengewicht gebucht wird.

Einverstanden? Nein? Das riecht nach Schummelei? – Zugegeben, ja, das ist es. Aber genau das ist doch das Wesen des Schattenhaushaltes. Oder hab ich das Modell falsch verstanden?

Achja, das Modell ist natürlich nicht neu und bevor jemand Aufschreit – ja, ich  habe mich da an einerm Entwurf der FDP orientiert. Nicht, dass da noch jemand wegen der Urheberrechte um die Ecke kommt oder so :-)

Bevor sich jemand Sorgen macht: Natürlich werde ich das alarmierende Ergebnis zum Anlass nehmen mir selbst hochtrabende Ziele und Vorsätze zu bilden. Zumindest werde ich diese Woche dem Sport verschreiben. Heute Morgen fang ich an. Immerhin habe ich auf der anderen Seite ja auch den Vorzug geschaffen in dieser Legislaturperiode Duellrunde ein zweites mal UHU feiern zu dürfen. Also eigentlich sind das heute ganz gute Nachrichten. Nun aber genug Politik.

Immerhin, unrasiert und ohne Schlaf hoffe ich, dass es morgen schon wieder besser ist, mit dem Gewicht. Vielleicht kann ich mit meiner Waage ja auch irgendeinen KoalitionsVertrag vereinbaren – bei der Regierung hat es ja nun auch ohne Schattenhaushalt geklappt.

Mahlzeit!

Da hat man noch leise meine Freude vom Montag im Hinterkopf und dann das:

Gestern und heute jeweils ein “Geschäftsessen”.

Leider wird bei dieser Tätigkeit nicht, wie der etwas irreführende Begriff vielleicht annehmen läßt, ein “Geschäft” serviert und verspiesen.  Das wäre allerdings auch nicht schön, aber bestimmt weniger gehaltvoll. Vielmehr gab es jeweils hervorragende Speisen serviert, die leider auch nicht unbedingt die Kalorienärmsten sind.

Volker hat unser Essen nur von heute Abend sogar auf ca. 1300 Kalorien eingestuft. Sicher werden wir das später bei Tweat what you eat nachlesen können. Da er aber nun auch mit dabei war, werde wir uns sicher gegenseitig anspornen können, die “Zusatzleistung” wieder abzuarbeiten.

Immerhin: Ab nächste Woche geht es dann ja los, mit dem regelmäßigem Schwimmen.

Ich hoffe wenigstens nächste Woche mein Gewicht – trotz der Party am Samstag von Volker – noch halten zu können. Dafür nehme ich mir auch schonmal fest vor auch am Wochenende wieder Sport zu machen. Vielleicht sogar mehr als Hausarbeit :-)

Reise- und Barcamp-Pfunde

Amüsanterweise waren sowohl Jan als auch ich ne Woche unterwegs, teilweise auf den gleichen Events in München: Barcamp und so.
Veilleicht wird es wirklich mal zeit für ein Lean&Health-Camp ;)
Aktuell hab ich mir auch noch den Fuß verratzt (seit Mittwoch) und etwas Probleme mit der Bewegung. in MUC selber war ich wieder ganz gut zu Fuß unterwegs.
Die 114+ von letzen Woche würde ich aber echt als Fehlwiegung einstufen. (Gestern hatte ich schon gefrühstückt als mir einfiel, dass ja Wiegetag gewesen wäre …)

Abnehmduell VII 2009 September – Dezember 321blog.de – Montagsduell

Hurra! Endlich auch UHU

Vor dem Wiegen heute war ich zugegeben etwas nervös. Da ich ja nun täglich auf die Plattform der Wahrheit steige, ahnte ich gestern bereits, dass ich heute den Durchbruch erlangen könnte. Und tatsächlich: Endlich ein Ergebnis unter hundert kg!

Nachdem Volker das in einem der vorherigen Duelle bereits geschafft hatte, war mir klar, dass auch ich das schaffen sollte. Trotz der Freude bedeutet UHU aber eigentlich nur, dass ich zwar abgenommen habe, aber immer noch eine ganz schöne Plautze vor mir her trage deutlich zuviel wiege.

Samstag schrieb ich ja bereits, dass ich nun deutlich mehr Sport mache und es hat sich gelohnt. Ganz nebenbei habe ich an jenem Morgen mit Volker noch die spontane Idee entwickelt, auch gleich mal auf das Deutsche Sportabzeichen hin zu trainieren. Tatsächlich habe ich am Wochenende sogar schon die ersten Prüfungen erfolgreich abgelegt. Ob ich es schaffen werde? Auf jeden Fall werde ich es versuchen. Und ganz nebenbei auch wieder ein paar Kalorien verbrennen..

Ich hoffe, dass ich mich deutlich unter hundert kg festigen kann – zumindest im Rahmen des Duells. Als Ziel setze ich mir das absolute Gewicht von Volker und warte nun auf eure Angriffe, liebe Duellpartner :-)

Wir haben es getan!

Nein, nicht die Wii. Volker hat ja schon eine.

Heute morgen haben Volker und ich das erste mal den Frühschwimmerclub im Festland besucht. Zur Erinnerung: Das ist die neue Schwimmhalle hier in Hamburg-Altona.

Um Punkt 07:07 trafen wir uns zum Beginn unseres neuen Hobbys direkt an der Reeperbahn um dann gemeinsam zum Schwimmbad zu fahren. Im Schwimmbad angekommen erwartete uns ein unbesetzter Empfang mit einem Telefon und einem Hinweis, welche Nummer man wählen solle. Nach einem kurzen Telefonat war auch sofort ein freundliche Mtarbeiter zur Stelle, der neben unseren Personalien auch gleich Fotos von uns aufnahm.  Leider – oder zum Glück – nehmen die keine eigenen, sonst hätte ich vielleicht dieses genommen Endlich können SIE meine Gehirnwellen nicht mehr mitlesen. #... on Twitpic

Leider ist es nicht so, dass man am Tag des Eintritts in den Club sofort mit dem Training beginnen darf – das dauert ca. 14 Tage, bis man schließlich die Zugangsberechtigung erhält. Der freundliche Mitarbeiter am Empfang hat uns aber wohl die Enttäuschung angesehen und uns zumindest für heute bereitwillig die 1,5h Karten kostenlos gegeben.

Nun, nach vollbrachter Arbeit der guten sportlichen Ertüchtigung, sitzen wir gemütlich bei einem Kaffee & Kakao bei einem Bäcker und freuen uns, dass wir den ersten Schritt gemacht haben. Ab 01.11. werden wir dann jeden Dienstag und Donnerstag morgen schwimmen und sicher hier über unsere Fortschritte berichten.

Jetzt aber erstmal auf ins Büro – die eigentliche Arbeit wartet ja auch noch auf uns ;)

Schokolade zum Frühstück..

…zumindest wenn es nach meiner “Dicken” geht. Zugegeben, Schokolade in der richtigen Dosis ist sicher zum Frühstück bestens geeignet, nicht jedoch für einen Papagei, auch wenn er noch so sprachbegabt danach fragt.

In den Duellplan past dies natürlich auch nicht so richtig. Schlimmer ist es jedoch, wenn dann Abends nochmal schnell eine Pizza lockt. So wie Montag bei mir. Natürlich kam die Pizza auch noch “on top” – meine Tagesdosis an Nahrungszunahme hatte ich bereits erfüllt.

Doch da war dann diese “Stimme”, der scheinbar “vernünftige” Gedanke, der sich mir aufdrängte:

“Eigentlich kannst Du Dir das bei dem Ergebnis ja mal erlauben.”

Von wegen: Zuerst war da die Nacht, in der mein Magen mit der Familienpizza mit vier verschiedenen Belagszonen zu kämpfen hatte (aber alle verflixt lecker!). Schließlich habe ich in den letzten Wochen derart fettiges Essen deutlich vermieden. Dazu kam die Sorge vor dem Morgen danach. Natürlich ahnte ich auch schon, dass die Quittung dann folgen würde: Direkt nach dem Duschen, wenn ich mich auf die “Plattform der Wahrheit” begebe, dem Spiegel meiner Kennzahlen, dem Licht mit dem die eigenen dunklen (Ess-)Seiten plötzlich erleuchtet werden – kurzum meiner Waage des Vertrauens.

Zum Glück habe ich keine Wii-Sports-Dingens, die so ein Ergebnis gleich Live und in Farbe in den Äther hinausschreit.

Zum Glück habe ich relativ große Füße, mit denen ich sehr gut auch so ein Displayfeld der Waage verdecken kann.

Zum Glück hat niemand gesehen, was das blöde Mistding Präzisionsgerät mir angezeigt hat.

Pech gehabt – ich habe es natürlich selbst doch gesehen. Wie hätte ich auch nur Weggucken können. Und natürlich war da schon locker mehr als 1 KG als am Vortag zu sehen. Es wäre ja auch verwunderlich, wenn so viele Kalorien und Fette kurz vor dem Schlafengehen einfach so über Nacht wieder ausgeschwitzt werden würden.

Von dem Schock etwas erholt habe ich sofort mein Schwimmzeug zusammen gepackt und ins Auto gelegt. Außerdem nachts noch schnell die längst fällige Hausarbeit erledigt. Immerhin – das “schlechte Gewissen” treibt mich an.

Inzwischen ist wieder ein Tag vergangen und erst jetzt kann ich darüber schreiben. Meine Waage und ich haben uns wieder darauf verständigt zusammen zu arbeiten, auch wenn dies manchmal nicht so angenehm ist und vor allem mir Arbeit / Sport abverlangt. Aber genau hier ist der Punkt, der die Disziplin ausmacht: Jeden Tag Wiegen. Auch wenn es nicht immer leicht ist. Nur so kann man schließlich seine kleinen Ausrutscher oder auch gewollte Schlemmereien unmittelbar und gezielt wieder abarbeiten. Was man nicht misst, kann man nicht ändern.

Nicht zu vergessen ist natürlich auch der Zeitpunkt für solche Exzesse: Wenn man noch einen aktiven Tag vor sich hat, ist es viel einfacher die Energie in den Nahrungsmitteln direkt umzusetzen, als wenn man sich gleich danach schlafen legt.

Die Konsequenz ist klar – statt Pizza zum Abendbrot lieber Schokolade zum Frühstück.

fremde waage, numbers subject to change

also so viel wie ich grad im München rumlatsche, hab ich sihcer nicht 2 Kilo zugelegt.
dei waage der schwägerin zeigt irgendwas an, ich behate mir vor das nexte woche an die anzeige meiner waage anzupassen ;)
aber andreerseits werd ich mal versuchen auch unterwegs abends nicht nur burger und pizza zu essen ;)

Abnehmduell VII 2009 September – Dezember 321blog.de – Montagsduell

Erste Ergebnisse – Nun am Ball bleiben

So,

die letzte Woche hat ja schonmal einiges gebracht.
Zwar habe ich nicht wie Hans, gleich 5 % verloren, bin aber mit über 1 % Abnahme schon ganz zufrieden.

Dabei habe ich letzte Woche einigermaßen normal gelebt. Wie schon beschrieben, habe ich mir nur ein paar Dinge verkniffen, insgesamt mich auch nicht so doll zurückgehalten.
Die durchschnittlich ca 2200 Kal pro Tag scheinen also fürs Abnehmen geeignet zu sein.

Leider werden es schon heute vermutlich eher 3500 Kalorien, da heute ich noch ins Mongos gehe und dazu trotzdem noch mein Mittagessen (was ungefähr so aussieht ).

Trotz allem bleibe ich aber zuversichtlich und bin gespannt, wie sich die anderen Teilnehmer so entwickelt haben.A

Immer noch auf Kurs

Die Kurve ist zwar schon reichlich abgeflacht, aber noch immer nehme ich ein wenig ab. Leider ist das nur die halbe Wahrheit – tatsächlich schwankt nämlich mein Gewicht innerhalb der Woche ganz schön. Übrigens, die Idee mit einer Pulsuhr bewaffnet schwimmen zu gehen, ist nicht so gut, wie zuerst gedacht: Das Pulsmessdingens ist nämlich als Brustgurt gebaut, der bei jedem Sprung oder Abstossen bei der Wende von der Brust auf die Plautze abrutscht und weiter unten halt macht. Nach zwei Bahnen habe ich das dann auch aufgegeben. Interessant war allerdings auch eine Beobachtung im Becken nebenan: Dort waren etwa 20 Menschen mit so einer Art Heimtrainer bewaffnet im Becken und haben so eine Art “Spinning” Kurs durchgeführt. Vielleicht werde ich mich da auch mal anmelden. Volker hat indess eine ganz andere Idee: Der Frühschwimmerclub ermöglicht das Schwimmen in der Woche ab 06:30. Vielleicht wäre das ein gute Start in den Tag, ohne zuviel vom selbigen mit Sport zu verschwenden :)

Ein wenig “anderen” Sport habe ich gestern dann doch noch gemacht: Insgesamt ein Kubikmeter Schutt konnte ich aus dem ersten Stock in den Container im Hof bringen. Natürlich mit viel Treppensteigen, da ich immer nur kleine Eimer mit dem Schutt füllen konnte, die ich dann heraustragen musste. Vielleicht hat das ja auch zur “Verbrennung” beigetragen.

Nachdem Volker also nun auch nachzieht, freue ich mich über die “Attacken” der anderen Mitstreiter!

Die Geister, die ich rief…

..hier zum Beispiel. Wie hätte ich den ahnen können, dass natürlich auch die lieben Kollegen den Blog lesen. Offenbar wurde schon geplant, den Kaffee zukünftig etwas stärker zu dosieren, damit der neue Zuckeranteil (sic!) nicht auffällt. Da vertraut man mal dem Web seine geheimsten Gedanken ganz persönlich an und dann posaunt es das gleich wieder gegenüber dem nächstbesten geneigten und äußerst gern gesehenen Leser aus.

Vom “Wettrüsten” gibt es aber dennoch Neues. Heute Mittag habe ich dann mal die Zeit genutzt um wieder einmal 1.000m zu schwimmen. Diesmal allerding in der nahe gelegenden Schwimmhalle “Festland”, die u.a. mit Stundenpreisen nebst eigener Tiefgarage lockt. Leider ist die Tiefgarage nicht wirklich im Preis enthalten, so dass ich mir beim nächsten mal überlege doch die 1,5km zu Fuß vom Office aus zu gehen. Vielleicht zumindest. Also nur natürlich wenn es nicht regnet ;)

Die Schwimmhalle an sich habe ich nun auch nicht näher inspiziert, finde aber auch so schon den Eintrittspreis recht hoch – das gleicht auch der Apfel nicht aus, den es am Ausgang gab. Immerhin gibt es ein Außenbecken und ein Innenbecken mit den passenden Maßen zum trainieren. Die Unmengen an Kindern, die zu dieser Zeit das Bad bevölkern, halten sich überwiegend zwischen Erlebnisbad und Pommesbude auf. Ich konnte also ungehindert meine Bahnen ziehen. Diesmal nicht ganz so schnell, aber immerhin.

Interessant ist übrigens auch eine von mir fast vergessene Bedrohung Verführung: Die Snackbox wurde im Laufe der Woche wieder mit den allerfeinsten Köstlichkeiten aufgefüllt. Zugegeben, zu normalen Tageszeiten ist es nicht ganz so schlimm auf den ein oder anderen Schokoladenriegel zu verzichten. Nachts durcharbeiten wird aber jetzt wohl erstmal nicht mehr möglich sein. Ihr kennt das doch sicher auch -Nachts, alleine im Office, schwieriges Problem zu lösen und dann – ganz plötzlich huscht die Snackbox mit Schokoriegeln an einem vorbei. Ich zumindest kann die dann ja nicht einfach so ziehen lassen :-)

Normalerweise hat mich die Snackbox auch immer dann unterstützt, wenn es um lange Wartezeiten ging. Beispielsweise in der schier endlos lange dauernden Zeit zwischen der Bestellung und dem Anliefern der Pizza stand mir die Snackbox immer mit einer Kleinigkeit zur Seite. Danke, Volker, dass Du nochmal erwähnt hast, dass dieses Ding wieder gefüllt ist und was da alles drin ist; auch wenn es irgendwo ja meine eigene Schuld ist – die Geister rief ich ja nun mal selbst.

Wendepunkt erreicht?

Am Montag schreib ich ja, dass ich eigentlich später noch mehr zum aktuellen Ergebnis schreiben wollte. Nunja, manchmal ist dann später doch noch später als erwartet, aber dem versprochenen komme ich trotzdem gern noch nach. Das Ergebnis vom Wiegen am Montag war übrigens keine große Überraschung für mich. Nicht, weil ich  das Ergebnis erwartet hätte, sondern vielmehr weil ich mich seit dem  1.10. regelmäßig wiege und alle Ergebnisse penibel mit Datum und Uhrzeit erfasse. Dazu gehört für mich auch die Kontrolle des Wasserhaushaltes und des Muskelmasseanteils. Wäre ja blöd, wenn die gazen Kilos nur durch Muskelabbau zustande kämen und  das mit dem Wasser wollen wir uns mal lieber für das finale Wiegen aufsparen ;).

Disziplin ist hier das richtige Stichwort. Nur so konnnte ich bis jetzt auch die Nahrungsaufnahme umstellen. Der Tag beginnt immer – zur großen Freude meiner Kleinen (Papageien) – mit einem gemeinsamen Frühstück, bei dem jeder von uns eine riesige Portion Obst verdrückt. Natürlich bekommen meine Kleinen nur Bio-Obst und das auch schon z.T. geschält und schnabelgerecht aufbereitet.. Dazu gibt es für mich immer ein bis zwei Tassen Cappuccino und gelegentlich noch ein gekochtes Ei.

Papagei zum Frühstück

Papagei zum Frühstück

Das Photo von Yako ist allerdings schon etwas älter – aber es passt so schön zum Thema Frühstück. Klar zu erkennen ist hier natürlich auch, dass mein Frühstüsck vor dem Duell auch etwas anders ausgesehen hat ;)

Abends essen wir dann wieder gemeinsam – ich dann nur noch einen Salat – gern mal mit Hähnchenbrustfilet, ein Brot oder einfach auch nur einen Apfel.

Klingt etwas sparsam? Ist es natürlich auch. Nachdem der Start ja nun so gut geglückt war, habe ich mir gedacht, dass eine Reduzierung der Zuführung von Kalorien auf den Grundumsatz (2000kcal?) schon ausreichen sollte um einiges an Fett zu verbrennen. Volker hat hierzu auch schon einige interessante Websites und Rechner angesprochen. Gerechnet habe ich allerdings noch nicht soviel – wichtig ist ja nur, dass eine negative Kalorienbilanz erreicht wird und trotzdem kein “Heißhunger” aufkommt. Gegen diesen hilft es übrigens auch viel Wasser zu trinken. Ich habe mir dazu gleich eine Flasche Wasser an den Schreibtisch gestellt, da ich so besser sehe, ob ich wirklich auf die 3 Liter am Tag komme.

Tatsächlich ist es nun so, dass mein Gewicht seit Montag nicht mehr abnimmt, sondern vielmehr um den erreichten Wert “pendelt”. Der Wendepunkt könnte also erreicht sein. Entweder versuche ich nun das Gewicht zu halten, oder aber ich muss noch etwas mehr machen: Zum Beispiel Sport. Ein Glück, auf meinem Streifzug durch die Blogs penetriert der Svensonsan inzwischen auch schon einige Tage mit seinem Artikel über die Hamburger Ziegel bringt mich auf die Idee auch mal wieder handwerklich tätig zu werden – schließlich gibt es ja im Haus immer etwas zu machen. Und da ich ohnehin gerade radikal umbauen will, werde ich ab sofort jeden Tag ein paar Eimer Mauerreste aus dem 1. Stock nach in den Container vor der Tür tragen.

Vielleicht schaffe ich es so, den Wendepunkt dann doch noch etwas weiter nach hinten zu verschieben…

Weapons of mass construction

Wenn man nun also im realen Leben (ja, genau, das ist da, wo der Pizzabote herkommt) auch zusammen arbeitet und gern auch am Wochenende seine Zeit gemeinsam im Büro verbringt, dann geht man auch schonmal gemeinsam Einkaufen.So jedenfalls machen das Volker und ich gelegentlich. Die Supermärkte sind ohnehin in direkter Nachbarschaft zu unserem Büro gelegen und es wird auch immer wieder irgendetwas für das Büro benötigt.

Neulich war es dann mal wieder soweit. Nach meiner Erinnerung kam es dabei zu folgender Szene. Gerade sammelten wir routiniert unsere Einkäufe im Supermarkt zusammen. Da fragte Volker  zwischendurch auch noch, ob ich nicht auch eine TK-Pizza haben wolle. Sehr aufmerksam, dachte ich erfreut, doch das leicht hämische Grinsen dabei kam mir doch seltsam vor. Erst eine gefühlte Ewigkeit später Begriff ich dann den Zusammenhang zu diesem Duell als Volker ergänzte “Wir wollen ja nicht, dass Du am Ende 10 kg abnimmst”.

Klar, ist das nur als Spaß gemeint – wir richten uns ja gern nach der Charta. Dennoch beflügelte die Idee den “Wettkampf” tatsächlich auszutragen unsere Phantasie. Bis wir auf dem Supermarktparkplatz angekommen waren hatten wir auch schon eine bunte Auswahl an Gemeinheiten zusammen gestellt, die wir uns gegenseitig bereiten könnten. Versetzen des Wasserspenders mit Zucker, Einlegen der zuckerfreien Kaugummis in Puderzucker, Versetzen des Kaffeepulvers oder der Milch mit Zucker, Einspritzen von Zucker oder Honig in Obst, Betrieb einer Duftkerze mit Bratensaft statt Duftöl  usw.

Zum Glück ist es bisher nicht zu einem tatsächlichen Ausbruch dieser Maßnahmen gekommen – wird es auch nicht, da zumindest Volker so vernüftig ist soetwas gar nicht ersts ins Office zu tragen. Außerdem würde ich mich sonst sicher auch nicht mehr ins Büro trauen und das Duell würde dann eher an Kenny vs. Spenny erinnern. Nur eben etwas deutlich subtiler.

Für den verflixt leckeren Kuchen von letzter Woche habe ich mich allerdings noch mit einem ganzen Berg Ferrero Küßchen und Rocher “für alle” vorsichtshalber revangiert.

Dennoch, weitere “Weapons of mass construction” werde ich lieber nicht in den Umlauf bringen – es ist ja auch so schon schwer genug. Und nachdem ich gestern Abend (!) beim Schweinbraten nebst Kartoffelpüree und Rotkohl ganz gut zugeschlagen habe, scheint der Wendepunkt der Kurve meiner Gewichtsentwicklung nun auch schon erreicht zu sein..
Für alle Fälle aber, liegen noch ein paar Dosen Red Bull und Milchschnitte im Kühlschrank bereit ;-)