Archiv der Kategorie: Ernährung

Feiertage und FDH – Eigene Getränke mitbringen

Da hat man sich zu einem strengen “Friss die Hälfte” durchgerungen und doch läßt es sich nicht vermeiden: Das Wochenende mit Einladung zur Grillparty kommt. Unweigerlich. Was tun?

Tip 3: Eigene Getränke mitbringen

Dieser Tip lässt sich zwar nicht immer umsetzen, aber bei vielen Parties ist es durchaus gern gesehen, dass die Besucher Getränke mitbringen. Dies muss ja aber nicht immer die Flasche Sekt/Wein/Schnaps sein. Zumindest nicht nur.

Wer auf Parties ein paar Flaschen leckere, ungesüßte/wenig gesüßte Getränke oder Saft mitbringt, der minimiert das Risiko, zwischen purem Sprudel oder kalorienreichen Softdrinks wählen zu müssen.

Die Variante von der “Colaschorle” oder “Limo mit Sprudel gemischt” habe ich zwar schon öfters gesehen, aber halte persönlich nichts davon…

(Die Artikel dieser Serie wurden von “5 tips to help manage your calorie choices at those 4th of July festivities” inspiriert.)

Mahlzeit

Ich habe irgendwann mal nach Rezepten gesucht, speziell nach fettarmen.
Dabei bin ich über lowfatfun.de gestolpert.
Dort gibt es (fettarme) Rezepte und Tipps.
Nicht nur zu Hauptgerichten, auch zu Nachtischen, Kuchen etc pp.
Lohnt sich öfters mal vorbeizuschauen, oder in seinem RSS Reader zu abonnieren.

PS: Nein, das soll keine Werbung sein
PPS: Immer noch auf der Jagd nach uhuz :(

Feiertage und FDH – Geteilte Portionen

Da hat man sich zu einem strengen “Friss die Hälfte” durchgerungen und doch läßt es sich nicht vermeiden: Das Wochenende mit Einladung zur Grillparty kommt. Unweigerlich. Was tun?

Tip 2: Geteilte Portionen

Die meisten Gerichte auf einem typischen kalt-warmen Büffet, oder bei der Grillparty lassen sich auch diätgerecht portionieren. Und wenn es gar nicht anders geht, dann kann man auch ein Stück Torte, eine Wurst oder ein Steak halbieren. Vielleicht (wahrscheinlich?) ist jemand über die andere Hälfte sogar froh.

Und dann kann man sich prima über die Fortschritte beim Abnehmen unterhalten :)

(Die Artikel dieser Serie wurden von “5 tips to help manage your calorie choices at those 4th of July festivities” inspiriert.)

Feiertage und FDH – Der freie Tag

Da hat man sich zu einem strengen “Friss die Hälfte” durchgerungen und doch läßt es sich nicht vermeiden: Das Wochenende mit Einladung zur Grillparty kommt. Unweigerlich. Was tun?

Tip 1: Der freie Tag

Auch der strengste Diätplan sollte eine Möglichkeit beinhalten hin und wieder über die Stränge zu schlagen (zumindes die selbstverordneten, von denen wir hier im Blog schreiben). Dies kann in Form eines freien Tages (oder einer freien Mahlzeit) pro Woche geplant werden. Das bedeutet nicht, dass man hemmungslos alles verputzen sollte, was einigermaßen essbar ist. Aber trotzdem kann man hier Ausnahmen machen, ohne gleich ein schlechtes Gewissen zu haben.

Ich habe in den letzten Wochen selbst erlebt, dass die “Lust auf Süßes” sich über Tage aufbaut, und es immer schwerer wird, der Verlockung der Schokolade zu widerstehen. Wenn ich mir dann einen Riegel (das sind je nach Tafel also zwischen 17 und 25 Gramm) gegönnt habe, fällt der Verzicht dann wieder leichter. Und dann ist der Riegel auch eine gute Investition, durch die das Risko in einem unbeobachteten Moment eine ganze Tafel zu verschlingen erheblich verringert.

Genau so kann man auch den Diätfrust auf Parties gut verringern, in dem man sich am entsprechenden Tag “etwas außer der Reihe” gönnt, und den “freien Tag” auf den entsprechenden Termin legt.

(Die Artikel dieser Serie wurden von “5 tips to help manage your calorie choices at those 4th of July festivities” inspiriert.)

Diäten funktionieren…. nicht

Sagen 31 Langzeitstudien an der Uni von Californien: What’s Next In Health – Study – Dieting does not work.
Man nehme anfangs 5-10% des Körpergewichts ab und dann wieder das selbe zu – oder mehr.
Und andere Leute auch ;)

Und noch ein Grund, warum wir hier keine Diäten machen ;)

health-at-every-size (HAES)

Eine amerikanische Wissenschaftler-Initative wenden sich gegen das “Kalorienhungern” und propagiert stattdessen das Prinzip “health-at-every-size (HAES)”, was in etwa bedeutet, dass man durch sinnvolle Ernährung und Bewegung bei beliebigen Gewicht jeweils eine Verbesserung des Gesundheitszustandes bzw. der betreffenedn Stoffwechselwerte erreichen kann.

Erinnert mich bisschen an unser Konzept hier ;)

via ScienceDirect – Journal of Nutrition Education and Behavior : The National Weight Control Registry: A Critique, Danke an PeterB.

Völlerei

Am Mittwoch hab ich mich noch gefreut das ich knapp an den uhuz vorbei geschrammt bin, die Woche ging aber ziemlich bescheiden weiter.
Am Mittwoch abend haben wir einen Freund verabschiedet der aus Island zu Besuch war. Es gab einige Cocktails sowie Apfelwein Ebbelwoi, süssgespritzt mit Limo.
Am Donnerstag hatte ich viel unfreiwillige Bewegung, wir hatten nämlich Wasser im Keller.
Bei sowas hat man natürlich viel weniger im Sinn als zu kochen, also haben wir uns was geholt. Lecker Cheeseburger mit Pommes zum Mittagessen, und zum Frühstück, für die Kraft, gabs schon ein Frikadellen- und ein Leberkäsebrötchen.
Freitag dann ging es abends auf ein Fest.
Da gabs natürlich auchmal eine Currywurst mit Pommes und diverse alkoholhaltige Kaltgetränke.
Zum Abschluss, weil ich noch ca. 30 Minuten Fussweg vor mir hatte, gabs noch einen Döner (gegen 3:30 Uhr).
Samstag gab es selbtgemachte Pizza zum Mittagessen, und am Nachmittag noch Kuchen weil mein Dad aus dem Urlaub gekommen ist, abends gabs dann noch ein paar Cracker.

Das rumgelumpe rächte sich heute morgen: 113,3 Kilo!
War zu erwarten irgendwie :(
Nunja, zur Selbstgeisselung hab ich mich heute auch 45km mit dem Rad durch den Wald gequält.

78k und die langfristige Motivation

Das zeigte heute morgen meine Waage an: 78,2kg. So wenig hatte ich wohl seit einigen Jahren nicht mehr. Hab damit also völliges Normalgewicht und kein Grund zum Jammern, ich will aber immer noch Körperfett abbauen.

Ich will mal ein wenig beschreiben, wie ich die letzten Monate ein paar Kilo verlor ohne zu hungern und ohne Qual:
Weiterlesen

Erwünschte Nebenwirkungen: Statt Fett verdauen einfach Fett… ehm… ja.

OK, ich übersetz das mal: Dieses Diätmittel hilft Ihnen, weniger Fett zu essen, weil Sie sonst Öl furzen und sich granatenmäßig in die Hose scheißen. Das war unsere Absicht. Danke für Ihre Aufmerksamkeit.
Jetzt wisst ihr, warum wir über solchen Karm nicht bloggen ;) Ehm, ja. Außer so wie jetzt ;)

via
Stationäre Aufnahme – Erwünschte Nebenwirkungen und zuerst Don/Rivva

Was für Würstchen kann ich grillen wenn ich auf Diät bin?

Grillen darfst Du alle – nur essen darfst Du sie nicht!

Aber im Ernst: Was und wie viel Du essen darfst, das hängt von der jeweiligen Diät ab. Und wie sklavisch Du Dich an diese halten solltest, das hängt wiederum davon ab, wer Dir diese Diät warum verordnet hat. Wenn Dein Arzt sagt: “Keine Wurst sonst fällst Du tot um!” dann würde ich das so akzeptieren…

Normalerweise sollte eine Diät auch eine Option für besondere Anlässe haben, an denen man vom regulären Plan abweichen kann.

Ich selbst lebe ja im Moment nach der “FdH-und-davon-auch-nicht-alles-Diät”. Und da passt Grillen ganz gut rein. Der erste Schritt beim Grillen nicht hemmungslos reinzuhauen ist, sich selbst an den Grill zu stellen. Dann hat man schon gar nicht die Zeit, so viel zu essen. Und dann, als nächstes stellt man sich den eigenen Grillteller so zusammen, dass er auch zur Diät passt.

Hier mein persönlicher Vorher-Nacher-Vergleich:

Vorher:

  • mageres Rindersteak
  • Grillwurst mit Knoblauchsauce
  • Schweinesteak mit Kräuterbutter oder eine Merquez (weil es/sie sonst übrigbleibt)
  • noch ‘ne Grillwurst (weil die so klasse schmecken)
  • eine Scheibe Brot zum Sauce auftunken

Nachher:

  • Viel Salat zum Sattmachen. (Ich lasse die Salatsauce etwas mehr abtropfen als vor dem Abnehmen)
  • Ein mageres Rindersteak (oder wer unbedingt will auch eine Wurst)
  • keine Kräuterbutter oder Saucen auf Mayo-Basis

Zum Salat muss ich mich ja nicht einmal zwingen, der schmeckt mir. Nur vor meiner Diät hat der einfach nicht mehr reingepasst.

Das wirkliche Problem beim Grillen ist für mich also nicht der Hauptgang an sich – die wahren Probleme ist das, was sonst noch so dazugehört: Bier, Cola, Tiramisu, lecker Kaffee & Kuchen…

Wenig Essen = Wenig Muskeln

Na gut – das ist zugegebener Maßen eine etwas überspitzte These. Fakt ist allerdings: Für den Aufbau neuer Muskelzellen benötigt der Körper vorwiegend Proteine (auch als “Eiweiß” bekannt). Proteine bestehen aus einer Kette von Aminosäuren. Insgesamt existieren 22 verschiedene Aminosäuren, von denen acht als “essentiell” bezeichnet werden. Diese können nicht oder nur in sehr geringer Menge vom Körper selbst hergestellt werden – und müssen deshalb über die Nahrung aufgenommen werden. Proteine werden im Körper z.B. für den Aufbau der unterschiedlichsten Gewebearten (inkl. Haut und Haaren) sowie als Enzyme, Hormone oder Transportstoffe benötigt. Muskeln bestehen aus so gut wie nichts anderem. Eine proteinreiche Ernährung ist somit für Sportler, die einen Aufbau ihrer Muskelmasse verfolgen, unerlässlich. Das gilt ganz besonders für Bodybuilder – aber auch für Fitness- / Abnehmsportler. Denn wie wir ja hier schon oft genug festgehalten haben: Mehr Muskeln = höherer Grundumsatz = höherer Energieverbrauch.

Um seine Muskelmasse beizuhalten geben Ernährungswissenschaftler pro Tag die Aufnahme von 0,8 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht an. Bei Personen, die verhältnismäßig schnell Muskelmasse aufbauen möchten, ist diese Menge allerdings nicht ausreichen, da durch das Muskeltraining und den damit verbundenen Muskelaufbau ein höherer Eiweißbedarf entsteht. Deshalb wird hier eine Steigerung auf 1,2 – 2,0 Gramm empfohlen.

Der Zusammenhang zwischen Training und Muskelaufbau ist nun der folgende: Die Belastung durch das Training führt zu einer Schädigung der Muskelzellen – weil diese quasi überfordert werden. Als Reaktion darauf versucht der Körper, aus dem aufgenommenen Eiweiß soviel neue Muskelmasse aufzubauen, dass bei der nächsten Belastung keine Schädigung mehr eintritt. Die Muskeln wachsen also nicht direkt durch die Belastung, sondern als Reaktion auf den damit gesetzten Reiz. Nimmt man nun also nicht genügend Eiweiß zu sich kann man noch soviel trainieren: Es wird sich keine Leistungssteigerung einstellen weil der Körper nicht in der Lage ist, neues Muskelgewebe aufzubauen. Allerdings sei auch vor übermäßigem Proteinkonsum gewarnt – dieser kann nämlich zu Schädigungen der Nieren führen.

Fazit: Wer Muskelmasse aufbauen will – sei es, um sein Abnehmvorhaben zu unterstützen oder einfach nur um “gut” auszusehen – sollte auf eine ausreichende Eiweißaufnahme achten. Bei mir wären das – grob überschlagen – etwa 150 Gramm pro Tag.

Ich sehe klarer

Meine Frau hat gestern mal eine Bekannte ausgequetscht die sich beruflich (unter anderem) mit dem Thema Ernährung auseinandersetzt.
Mal von der richtigen Ernährung abgesehen weiss ich nun endlich mal wieviele Kalorien ich mir nehmen soll um abzunehmen.
Und zwar kann ich ca. 2200 Kalorien zu mir nehmen wenn ich mein Gewicht halten will (hat ja auch die Formel in etwa ausgespuckt) und um abzunehmen sollte ich in etwa 1400 Kalorien zu mir nehmen.
Das ist dochmal eine Hausnummer nach der ich mich richten kann.

Daneben gab es noch das übliche: viel Kohlenhydrate und Ballaststoffe, natürlich fettarm, viel trinken etc pp.
Es gab noch viele weitere Informationen die ich leider im Moment nicht wiedergeben kann…mein Hirn war gestern abend durch die Radtour doch ziemlich gebrutzelt :) .