Ich habe eine Watch und ich werde sie benutzen
Aktueller Stand: 110,6 – seit dem letzten Blogpost vor zwei Wochen minus 0,9 kg.
Seit gestern trage ich eine Apple Watch, und die soll mich dazu ermuntern, mich mehr zu bewegen – so sagt der Hersteller, und tatsächlich achte ich jetzt öfter darauf, wie viele Kalorien ich schon verbraucht habe oder ob ich auch brav jede Stunde mindestens eine Minute gestanden habe (zwei der drei Anzeigen im Aktivitätenmonitor der Uhr). Ich werde hier berichten, wie sie mich noch mehr unterstützt, denn es gibt noch einen “Trainieren”-Ring, der stärkere Bewegungen registriert sowie eine Workout-App, bei der man verschiedene Sportarten beobachten kann.
Allein beim Fotografieren der Uhr habe ich schon 20 Kalorien verbraucht, weil es gar nicht so einfach ist, sie und das Display scharf abzubilden.
Zustiege und Ausstiege
Seit Start des Duells war einiges los, und wir hatten noch einige Kurzentschlossene Nachmelder. Dadurch bin ich auch nicht mehr der schwerste im Wettbewerb. Mehrmals musste ich unser Google Spreadsheet um weitere Zeilen erweitern.
Wo viele Neueinsteiger sind, sind aber immer auch welche dabei, für die das dann doch nichts ist. Drum haben wir eine Teilnehmerin auch schon wieder verloren. Mit im Moment noch 16 Teilnehmern dürfte es aber immer noch das größte Abnehmduell des 321Blogs sein.

Neu habe ich auch eine wöchentliche Erinnerungsmail gebastelt, die automatisch am Abend vor dem jeweiligen Wiegetag rausgeschickt wird:
From: Thomas Renger Subject: [321blog] Achtung! Morgen ist Mittwoch, der Wiegetag der KW18 To: 321 Blog Mailingliste Hallo zusammen, denkt daran: morgen ist Wiegetag im 321Blog!-Sommerduell. Also stellt Euch auf Eure Messinstrumente und tragt Euer Gewicht hier ein: https://docs.google.com/spreadsheet/[...] Beschreibt dabei *nur* die grau hinterlegten Felder in der oberen Tabelle, der Rest wird von Formeln im Dokument erledigt. Viel Spaß, -- thomas renger Diese Mail ist automatisch erstellt und auch mit Unterschrift ungültig.
Die wird auch heute noch kommen, denn morgen ist wieder Wiegetag.
Gewichts-Vlog: post re:publica #rp15
Bewegung ist nicht alles…
… und dabei habe ich mich die Woche wirklich viel bewegt. Ich war am Mittwoch, am Freitag und am Montag im Gym, bin am Samstag 41 km auf dem Moselsteig gewandert und hab Freitag und Sonntag je eine kleine Runde mit dem Rad gedreht. Dafür zeigt mir mein Misfit Shine für die Woche insgesamt 115.622 Schritte an. Das nenne ich mal fleissig!!!
Naaa gut – bei soviel Bewegung braucht man (und frau auch) natürlich Energie. Und mit der Zufuhr dergleichen habe ich mich in der letzten Woche nicht zurück gehalten. Schön Essen gehen und dazu eine Flasche Kröver Nacktarsch, Energie-Riegel, Schmandkuchen, Schokolade und Spaghetti am Wandertag und ein auuusssgiebiges Käsefrühstück am Tag danach. Wieder zu Hause keine Lust zu kochen und ab zum Thailänder… ach, ihr kennt das!
Alles lecker, alles nicht bereut, aber die Waage zeigt trotz der ganzen Bewegung auch nur 300 g Abnahme in dieser Woche. Allerdings scheint sich auch etwas von meinem Speck in Muskelmasse umgewandelt zu haben… laut Withings Waage ist nämlich mein Körperfett-Anteil von 52,3 % (letzte Woche) auf 50,5 % gesunken.
Mein Plan für die nächste Woche: Wieder gezielt auf die Kalorien achten und regelmässige Bewegung beibehalten. Da ich im Moment arbeitstechnisch in ein Fulltime-Vorort-Projekt eingebunden bin, bleibt abzuwarten, wieviel Bewegung es wird :-).
Kuchenbuffets sind kontraproduktiv
Die letzte Woche im April bis Anfang Mai ist die Zeit dutzender Geburtstage. Die Hälfte der Firma und auch ein paar der engsten Familienmitglieder hat Geburtstag. Und jeder will feiern. Vorrangig in dem reichlich und üppig Kuchen ausgegeben wird. Natürlich kein veganer, fett-, zucker- und glutenfreier Low-Carb-Kuchen, sondern die richtig dicken Brummer. Die mit ordentlich Sahne drauf. Und Schokoladenüberzug. Und süßen Früchten. Und Buttercreme. Vor allem Buttercreme.
Somit schmolz mein mühselig aufgebauter “Lauf” von letzter Woche auf nur noch 100g zusammen wie die Buttercremetorte in der Sonne. Aber immerhin ist es nicht wieder mehr geworden. Mal schauen was die nächste Woche bringt. Da steht zumindest mal kein Geburtstag oder eine andere Feierlichkeit auf dem Plan.
Hey, mehr Sport! Lasst uns Inlines fahren!
-0,3Kg seit Start. +1,1 seit letzter Woche. Nunja. Was hat sich getan? Weniger essen (aber dann kam das MyFest). Mehr Sport (aber dann kam das geprellte Sprunggelenk, die Notaufnahme und jetzt humple ich durch Berlin). Ich bin dennoch zufrieden: Mein morgendlicher Plan funktioniert, ich bin früher auf Arbeit, habe früher Feierabend und so Abends mehr Zeit, entspannt zu kochen und (theoretisch, siehe Sprunggelenk), noch zum Sport zu gehen.
Urlaub auf See und mit dem Rad zur Arbeit
Letzten Mittwoch konnte ich mich leider nicht für das Abnehmduell wiegen, denn ich befand mich auf der kroatischen Adria an Bord eines Segelboots. Ich hatte ja die leichte Hoffnung, am entsprechenden Tag eine Apotheke aufsuchen zu können und dort womöglich sogar noch eine Waage vorzufinden, doch wir befanden uns entweder auf See oder ankerten in einer Bucht.
Im Gegensatz zu früheren Törns haben wir viel öfter an Bord selbst gekocht, statt abends essen zu gehen und vor allem wegen der mitsegelnden Vegetarierin hatten wir uns für einige fleischlose Gerichte entschieden, deren Kaloriengehalt es aber dennoch in sich hatte, zum Beispiel eine üppige Käsepolenta mit Pilzen. Außerdem ist man an Bord eines Segelschiffes auf längeren Strecken auch nicht unbedingt immer körperlich aktiv, lediglich die täglichen An- und Ablegemanöver garantieren eine gewisse Bewegung. Einmal ankerten wir wieder in einer schönen Bucht und ich drehte mit dem Beiboot rudernd einige Runden um die Yacht, erkundete ein Wrack und half dem zweiten Boot unserer kleinen Flottille beim Festmachen der Landleine. Das war nun wirklich ein sehr aktiver Abenteuerabend, sage ich Euch!
Vielleicht lag es aber auch nur an der vielen, vielen frischen Luft, dass mein Gewichtsverlauf die positive Tendenz beibehielt. Jedenfalls war ich sehr erfreut, als ich mich vor der Rückreise am Flughafen Split der Neugier wegen auf eine Gepäckwaage stellte und sich das Ergebnis (abzüglich des geschätzten Kleidungsgewichts) im erwarteten Rahmen bewegte.
Seit Montag nun radle ich mit dem Pedelec zu meiner neuen Stelle. 8 Kilometer entlang der Pegnitz. Ich versuche, die Elektro-Unterstützung auf der recht ebenen Strecke meistens auf der geringsten Stufe zu halten, aber ganz ohne Motor fahren möchte ich derzeit noch nicht, vor allem, weil ich ja nicht allzu verschwitzt im Büro aufschlagen möchte. Ich bin jedenfalls sehr gespannt, nicht nur, wie sich der neue Job entwickelt, sondern auch ob ich die positive Gewichtsentwicklung nach unten beibehalten kann. Auf dem Weg habe ich auch einige Geräte entdeckt, eine Art Outdoor-Gym. Vielleicht mache ich dort auf dem Heimweg abends ja mal Halt…
Wie ich zu Low Carb gekommen bin
Es war einmal… zu jener Zeit… vor mehr als 10 Jahren… da bin ich bei /. (kennt das heute noch jemand?) über einen Beitrag mit dem seltsamen Titel “Hackers on Atkins” und einem etwas verstörenden Artikelbild gestolpert.
Kurz zusammengefasst: Dieser Artikel beschreibt, wie diverse Menschen aus der US-Linux- und Hacker-Szene mittels Low-Carb-Ernährung eine Menge Gewicht verloren haben… und wie sie
den Keto-Modus bei LC-Ernährung mit dem Übertakten eines Mainboards verglichen. Sehr nett :-D
Dazu kam, dass mein Freund Carsten zur selben Zeit von Nicolai Worm und Michel Montignac schwärmte… und, dass ich mich mit einer relativ relaxten Brot-Nudel-Reis-Kartoffel-freien Ernährung sehr viel eher anfreunden konnte, als mit dem rigiden Diät-Diktat von Frau Brigitte.
Ich hab’s dann auch gleich ausprobiert… und war auf Anhieb sehr erfolgreich. Das Beweisfoto von 2002 (damals hatte ich noch Haare!) gibt’s im nächsten Artikel :-)
Berlin ist eine Reise wert …
… wenn die vielen Möglichkeiten von Snacks, FastFood und Seminarhäppchen nicht wären. Ganz zu schweigen vom umfangreichen Hotelfrühstück, wo man(n) sich ja für den langen Tag gerne wappnet. 2,5 Tagen Berli und mein gutes Gefühl am Sonntag mittag hat sich bis heute leider nicht gehalten. Zwar nur 100g Zunahme, aber immerhin und 1 Woche verlorene Abnehmet. Gut, dass wir 20 Wochen abgemacht haben und nicht 12 … denn Maibaum aufsetzen, Feiertage und Vatertagstour werden mich wohl ebenfalls zurückwerfen.
Es ging abwärts – bis das #AuswärtsschnitzelDRS kam
Das Gewicht sah ganz gut aus letzte Woche – bis ich am Wochenende auf dem #AuswärtsschnitzelDRS maßlos übertrieben habe. Und das ist durchaus wörtlich zu nehmen.
Freitag am Bahnhof ne Butterbretzel, im Zug ein Bacon Muffin, später das Chili – und abends in der Newtown Bar dann mit den anderen so einige Biere, Vodkas und Cocktails, begleitet von Mettbrot, Soljanka und Currywurst.
Samstag das üppige Hotel Frühstück, das sehr lecker war im nh Hotel Dresden Neustadt, ein Schnitzel auf dem Schiff mit vielen Weizen (war den ganzen Tag auf dem Schiff), abends Bierchen mit Manu vom Blog Laufwelt, dann das leckere Auswärtsschnitzel mit Spargel und Nachtisch und Bier im Schillergarten. Und dann ein Absacker in der Newtown Bar… Mit Currywurst und Mettbrot…
Ihr seht, dass das nicht gut gehen konnte…
Und es wird schlimmer werden, Freitag geht es auf Einladung nach Bonn zu Rhein in Flammen samt Vortages Programm, dann weiter zu re:publica, weiter zum Saarcamp. Damit fällt nächste Woche aber auch zwangsläufig das Wiegen aus.
Bin ja gespannt, wie es sich bei den anderen entwickelt hat, ich hoffe, ihr wart konsequenter.. Schrieb ich morgens auf dem Weg zur Arbeit, jetzt mal lesen, was ihr schon schriebt…
3. Woche & der 2. Fastentag mit der 5:2-Diät (faktisch 6:1)
Critical Mass
1,4 Kg weniger seit dem Start. Ich würde ja gerne die Erfolge einer planerischen Maßnahme aus Sport und Ernährung zuweisen, aber damit würde ich den Zufall beschönigen. Im Grunde war ich heute morgen selbst überrascht, dass ich nicht wieder bei 111 stehe.
Einen Beitrag hat dazu sicherlich das gute Wetter der letzten Woche geleistet: Fahrrad fahren war endlich wieder möglich, somit die volle Strecke zur Arbeit und zurück – insgesamt 25 Kilometer. Am Freitag war dann auch noch Critical Mass, wo ich von 20:00-23:00 30 Kilometer durch Berlin geradelt bin.
Ansonsten funktioniert nichts ;). Ich trage mein Essen nicht ein, esse Abends zu viel und zu falsch und bin momentan hauptsächlich genervt, was entweder in Frustessen mündet oder in gar keinem Essen. Neben Unzufriedenheit mit meiner Arbeit kommt seit zwei Wochen mein Heuschnupfen hinzu, welcher mir normalerweise nur auf die Augen geht, diesmal aber Augen, Nase und Hals angegriffen hat, sodass ich ab dem Nachmittag nicht mehr “normal” atmen kann und das Schlafen deutlich unangenehmer wird.
Aber letztlich sind das Ausreden für meine mangelnde Disziplin. So ehrlich muss ich zu mir selber sein ;).
Der Plan für die kommende Woche sieht somit vor, die Unzufriedenheit loszuwerden und Abends richtig zu kochen, denn kochen entspannt mich und macht mich glücklich (genau wie Sport). Für den Sport muss ich mich zwingen, an warmen und trockenen Tagen abends schwimmen zu gehen, was die Pollen von mir entfernt und somit zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt. Damit das klappt bleibt eigentlich nur eine Kernaufgabe: Früher aufstehen und morgens nicht trödeln.
Sorgenschokolade und neues Lieblingsrezept
Diese Woche ist eigentlich recht gut gelaufen. OK… der Sport ist ein bisschen zu kurz gekommen und am Sonntag habe ich mich im Phantasialand ausschließlich von Mini-Schitzeln, Zuckerwatte und – für die Kinder – mitgenommenen Süssigkeiten ernährt. Trotzdem hätte ich ohne Abnehmwunsch sicher noch einiges mehr gefuttert. Darum – Daumen hoch.
Ach ja, dann war da noch der Schokoladenfressflash. Kennt ihr das? Wenn es mir schlecht geht, ich nicht schlafen kann und das Gedankenkarussell ausschließlich Worst-Case-Szenarien hervorbringt, brauche ich Schokolade. Sorgenschokolade halt (eine enge Freundin der Belohnungsschokolade übrigens). Heimlich bin ich in die Küche geschlichen und habe ganz leisssseeee die Verpackung der TinTans geöffnet. Eigentlich wollte ich nur eins oder zwei essen… dann ist es aber doch eine 3/4 Packung geworden. Hihi. Immerhin hat es geholfen. Ich bin sofort eingeschlafen.
Zu guter Letzt noch ein tolles Rezept für euch – ich habe es diese Woche neu entdeckt und es ist einfach KÖSTLICH. Neben kalorienarm ist es auch noch Low Carb, vegetarisch und sogar vegan. Also für jeden was – vorausgesetzt man mag Auberginen und Kürbis und morgenländische Gewürze :-)
Aubergineneintopf
Zutaten
- 200 g Erbsen, gelb, geschält, halbiert
- 00 g Kürbis
- 1 Stück Chilischote/n, rot (für nicht so scharf grün)
- 1000 ml Gemüsebrühe
- 2 Stück Aubergine/n
- 3 TL Pflanzenöl
- 1 Stück (klein) Zwiebel/n
- 2 Zehe(n) Knoblauch
- 1 TL Garam Masala
- 1/2 TL Kreuzkümmel/Cumin, gemahlen
- 2 TL Senfkörner, schwarz
- 1/4 TL Nelken, gemahlen
- 1/2 TL Kurkuma
- 1 Prise(n) Jodsalz
- 1 Prise(n) Pfeffer
- 1 Bund Koriander, klein, frisch
Zubereitung
- Gelbe Erbsen in einen Topf geben und mit kaltem Wasser bedecken. Zum Kochen bringen und ca. 10 Minuten garen. Abgießen, mit kaltem Wasser abspülen und zurück in den Topf geben. Kürbis (ggfs.) schälen, in Stücke schneiden und dazugeben. Chilischote waschen, halbieren, entkernen, klein schneiden und mit Brühe dazugeben. Zum Kochen bringen, ca. 30 Minuten garen und leicht abkühlen lassen.
- Währenddessen die Auberginen waschen und würfeln. 2 TL Öl in einer großen Schmorpfanne erhitzen und Auberginen darin ca. 4–5 Minuten anbraten. Herausnehmen und beiseitestellen.
- Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. Restliches Öl in die Pfanne geben und Zwiebeln darin ca. 3–4 Minuten anbraten. Knoblauch pressen und mit Gewürzen, 1 Prise Salz und Auberginen in die Pfanne geben. Abgedeckt unter gelegentlichem Rühren ca. 20 Minuten garen. 50 ml Wasser dazugießen und weitere ca. 10 Minuten garen.
- Die Hälfte der Erbsen-Kürbis-Mischung mit einem Schlitzlöffel in die Schmorpfanne geben. Restliche Erbsen-Kürbis-Brühe pürieren und in die Pfanne geben. Gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und garen, bis die Masse eingedickt ist. Koriander waschen, trocken schütteln, klein schneiden und unterrühren. Lecker!
Hallo allerseits…
so jetzt will ich loslegen! Heute morgen habe ich es sogar auf meinen Ergometer geschafft. So melde ich mich mit meinem ersten Blogeintrag zu Wort und will mich hier erst einmal vorstellen.



